Sondermüll: Bodenaushub an Skateranlage weniger gefährlich

Symbolbild für Sondermüll.
dpaDer Bodenaushub an der Skateranlage in der Kurstadt ist weniger gefährlich, als gedacht. Somit wird auch die Entsorgung preiswerter als kalkuliert.
Der 200 Tonnen schwere Teerhaufen, de beim Bau der Skateranlage an der Landgrabenpromenade in Bad Freienwalde ausgegraben wurde, ist weniger gefährlich, als zunächst gedacht. Die Entsorgungskosten liegen bei 13 000 bis 17 800 Euro. Das hat Rainer Texdorf, Fachbereichsleiter Tiefbau und Kurstadtentwicklung der Stadt Bad Freienwalde, erklärt. Der Betrag liegt weit unter den Kosten von 100 000 bis 200 000 Euro, den die Stadt zunächst genannt hatte.
Die Analyse des Teerhaufens hatte die Sonderabfallbehörde Brandenburg–Berlin in Abstimmung mit dem Landesamt für Umwelt vorgenommen. Demnach gebe es gefährliche Stoffe, aber nicht der ganze Abraum sei gefährlich. Die Behörden nannten der Stadt Firmen, für die Entsorgung der Stoffe geeignet sind. „Wir haben alle angeschrieben und um ein Angebot geben, aber nur drei haben geantwortet“, sagt Rainer Texdorf.
Der Teer werde vor der Firma, die den Zuschlag erhält, in einer speziellen Anlage gewaschen und könne anschließend als Baumaterial wieder verwendet werden. Das Landesumweltamt habe der Stadt bescheinigt „ausreichend, umsichtig und richtig“ mit dem Abfall umgegangen zu sein, sagte der Fachbereichsleiter. Die Baufirma hat den Teer un den kontaminierten Boden zweifach mit Folie abgedeckt.
Wenn der Teer und der kontaminierter Boden abtransportiert sind, kann die Stadt endlich auch die Skateranlage mit Halfpipe und Schikanen freigeben.