Tödlicher Bahn-Unfall: RB60 zwischen Eberswalde und Wriezen stundenlang unterbrochen

Tödlicher Unfall: Einsatzfahrzeuge vom Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr am an dem Bahnübergang in der Kanalstraße in Bad Freienwalde.
Steffen Göttmann- Tödlicher Unfall am 5. November an einem unbeschrankten Bahnübergang in Bad Freienwalde.
- Zugverkehr der RB60 zwischen Eberswalde und Wriezen unterbrochen.
- Der Zug der Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft auf dem Weg nach Frankfurt blieb stehen.
- Die Ursache des Unfalls ist unklar; Ermittlungen laufen.
- Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Zugverkehrs unbekannt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am 5. November (Dienstag) hat sich gegen 15.45 Uhr ein tödlicher Unfall an einem von Feldern und Wiesen umgebenen unbeschrankten Bahnübergang an der Kanalstraße in Bad Freienwalde ereignet. Ein Mann wurde von einem Zug erfasst. Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.
Nach Angaben von Stefan Möhwald von der Pressestelle der Polizeidirektion Ost handelt es sich bei dem Toten um einen 67 Jahre alten Mann aus der Region.
Zug bleibt in Bad Freienwalde auf freier Strecke stehen
In den Unfall verwickelt war ein Zug der Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft (NEB) der Linie RB 60 auf dem Weg von Eberswalde nach Frankfurt (Oder). Laut Stefan Möhwald hätten sich zum Zeitpunkt des Unglücks 39 Passagiere in den Waggons befunden. Sie blieben alle unverletzt.
Der Triebwagenführer habe den Zug später zum Bahnhof nach Bad Freienwalde gefahren. „Dort konnten die Leute dann aussteigen, Einsatzkräfte der Feuerwehr und auch ein Notfallseelsorger haben sie betreut“, berichtet der Polizeisprecher.
Die Polizei habe ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Es werde jedoch von Suizid ausgegangen.
Störungen beim RB60 auch noch am Mittwochmorgen
Wegen des Unfalls und den sich anschließenden Ermittlungen der Polizei war der Zugverkehr am Dienstagabend für insgesamt drei Stunden unterbrochen. Am Mittwochmorgen (6.11.) fuhren zwar wieder Züge – allerdings fällt aktuell nach Informationen der NEB und der Deutschen Bahn jede zweite Fahrt aufgrund einer Fahrzeugstörung aus.
In der Regel berichtet dieses Nachrichtenportal nicht über Selbsttötungen oder Suizidversuche – außer, die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Sollten Sie selbst das Gefühl haben, dass Sie Hilfe benötigen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.
