Unfall bei Neuhardenberg
: Mann (34) stirbt auf der B167 – Anteilnahme im Oderland

UPDATE 4. März: Bei einem Unfall auf der B167 ist ein 34-Jähriger gestorben. Zwischen Bad Freienwalde und Seelow sind Trauer und Anteilnahme groß. Spendenaktionen für die Hinterbliebenen laufen bereits.
Von
Felix Krone
Bad Freienwalde
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Tödlicher Unfall bei Neuhardenberg - an der Unglücksstelle wurden Blumen und ein Brief an der verstorbenen 34-Jährigen hinterlassen.

Tödlicher Unfall bei Neuhardenberg – an der Unglücksstelle wurden Blumen und ein Brief an der verstorbenen 34-Jährigen hinterlassen.

Peter Grenz
Bei einem Unfall auf der B167 starb ein 34-jähriger Motorradfahrer. Der Zusammenstoß mit einem Transporter ereignete sich zwischen Gottesgabe und Altfriedland. Trauer und Anteilnahme sind groß; Blumen und ein Brief wurden hinterlassen. Kollegen des Verstorbenen sammeln Spenden für die schwangere Partnerin. Bisher wurden über 4000 Euro gesammelt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Mittwochmorgen (2. April) ist ein 34-jähriger Motorradfahrer aus Märkisch-Oderland bei einem Zusammenstoß mit einem Transporter auf der B167 zwischen Gottesgabe und Altfriedland ums Leben gekommen. Wie die Polizeidirektion Ost mitteilt, waren ein VW Crafter und ein Motorrad der Marke Suzuki frontal zusammengestoßen.

Dabei geriet der Motorradfahrer unter das Auto. Für ihn kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Kleintransporter geriet infolge der Kollision in Brand. Die alarmierten Rettungskräfte konnten dem Mann nicht mehr helfen, er verstarb noch an der Unfallstelle. Nach dem tödlichen Unfall sind das Entsetzen und die Anteilnahme in der Region groß.

Spendenaktion nach Unfall bei Neuhardenberg gestartet

An der Unfallstelle auf der B167, wo es immer noch verbrannt riecht, wurden Blumen und ein Brief an den Verstorbenen hinterlassen. Darin heißt es: „Es ist unbegreiflich, dass du nicht mehr hier bist. Dein Lachen, deine Witze, deine Lebensfreude und deine unerschütterliche Energie haben jeden Moment mit dir zu etwas Besonderem gemacht. Du warst nicht nur unser Kollege und Freund – du warst ein Mensch, der andere inspiriert hat, der Licht in dunkle Tage brachte und der immer voller Energie und Euphorie durchs Leben ging (…) Wir vermissen dich unendlich“.

Nun läuft ein Spendenaufruf für die Hinterbliebenen des Verstorbenen: „Wir, die Kollegen der Rettungswachen Wriezen und Bad Freienwalde wollen (...) der Familie des Verstorbenen mit dieser Spendenaktion helfen, damit anstehende Kosten, wie die Beisetzung, nicht noch mehr zur Belastung führen. HELFEN SIE BITTE MIT!“, heißt es in dem Spendenaufruf, der über den Zahlungsdienstleister PayPal läuft.

An der Unfallstelle auf der B167 bei Gottesgabe sind noch deutliche Brandspuren erkennbar.

An der Unfallstelle auf der B167 bei Gottesgabe sind noch deutliche Brandspuren erkennbar.

Peter Grenz

Dutzende Spender haben bereits ihren Beitrag geleistet, meist Beträge zwischen zehn und 50 Euro. Über 14.000 Euro sind bisher (Stand 4. April, 15.12 Uhr) zusammengekommen. Den Link zur Spendenaktion finden Sie hier.

Parallel dazu hat die Familie der Hinterbliebenen auf der Plattform gofundme einen weiteren Spendenaufruf gestartet. 50.000 Euro sind die Zielmarke. „Die 50.000 Euro sollen helfen, dass sie in den nächsten Monaten nicht auch noch um ihre Existenz kämpfen muss – sondern in Ruhe trauern, gebären, ankommen darf“, heißt es in dem Aufruf in Hinblick auf die schwangere Partnerin des verstorbenen 34-Jährigen. Bereits nach einem Tag kamen über 51.000 Euro von etwa 1300 Spendern zusammen.

Landkreis Märkisch-Oderland trauert um Mitarbeiter

Am Freitag (4. April) meldete sich auch der Arbeitgeber des Verstorbenen, der Landkreis Märkisch-Oderland, zu Wort. „Mit tiefer Bestürzung und großer Trauer müssen wir den tragischen Unfalltod unseres geschätzten Kollegen bekannt geben. Er verstarb unerwartet und viel zu früh“, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises. Der 34-Jährige habe mit seiner offenen und hilfsbereiten Art viele Kollegen inspiriert und das Miteinander in der Verwaltung bereichert. Der Familie und den Freunden spricht der Landkreis tiefstes Mitgefühl aus und verweist auf die beiden bereits laufenden Spendenaktionen.