Verkehr bei Seelow
: Lieferant fährt mutmaßlich betrunken Essen aus

Die Fahne aus dem Mund verriet ihn: Nachdem ein Lieferant einer Kundin Essen ausgeliefert hatte, rief diese die Polizei. Geruch und Schlagseite des Fahrers ließen auf den Genuss von Alkohol schließen.
Von
Felix Krone
Vierlinden
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Polizist kontrolliert einen Fahrer auf Alkohol: ARCHIV - Wer unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Rauschmitteln an einem Unfall beteiligt ist, riskiert Leistungskürzungen oder den Verlust verschiedener Versicherungsansprüche. (zu dpa: «Unfall im Rausch: Versicherungen können Leistungen kürzen») Foto: Andreas Arnold/dpa - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes dpa-Magazin +++ dpa-Magazin +++

Polizist kontrolliert einen Fahrer auf Alkohol (Symbolbild). Auf der B1 bei Seelow ist ein mutmaßlich betrunkener Lieferant gestellt worden.

Andreas Arnold/dpa
  • Lieferant in Vierlinden bei Seelow mutmaßlich betrunken Essen ausgeliefert.
  • Polizei wurde informiert, als der Fahrer nach Alkohol roch und unsicher ging.
  • Fahrer verweigerte Atemalkoholtest, musste Blutprobe und Führerschein abgeben.
  • Kriminalpolizei ermittelt; bei Bestätigung des Verdachts droht Jobverlust.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am späten Mittwochnachmittag (6. November) informierte eine Zeugin aus Vierlinden bei Seelow die Polizei, als sie mitbekam, dass der Fahrer eines Lieferdienstes, der sie gerade beliefert hatte, nach Alkohol roch.

Doch nicht nur die Fahne verriet den mutmaßlich betrunkenen Mann: Die Zeugin wies die Beamten außerdem darauf hin, dass der unsichere Gang des Lieferanten darauf schließen lasse, dass er wohl eher nicht mehr in der Lage sei, ein Auto sicher im Straßenverkehr zu bewegen.

Polizei stellt Verdächtigen auf der B1 bei Seelow

Eine Streifenwagenbesatzung kontrollierte den Mann, der trotz der geschilderten Verfassung in Richtung B1 losgefahren war, und nahm ihn genauer in Augenschein.

Einen Atemalkoholtest lehnte der 35-Jährige ab, obwohl auch die Beamten Alkoholgeruch wahrnahmen. Er musste daraufhin eine Blutprobe lassen und seinen Führerschein abgeben. Jetzt beschäftigt sich die Kriminalpolizei mit dem Geschehen. Sollte sich der Verdacht gegen ihn erhärten, muss sich der Lieferant wohl nach einem anderen Job umsehen.