Wildgehege
: Hirsch Harald im Wildgehege verendet

Nicht das erste Tier, das zu Tode gefüttert wurde: Der weiße Hirsch Harald ist im Wriezener Wildgehege verendet.
Von
Anett Zimmermann
Wriezen
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Der weiße Damhirsch: Harald kam 2012 im Tausch gegen einen schwarzen Artgenossen aus Putbus.

Christina Schmidt

Der weiße Hirsch Harald aus dem Wriezener Wildgehege ist tot. „Er ist in der vergangenen Woche verendet“, berichtete jetzt Dr. Wilfried Böttcher. Der Tierarzt und Vorsitzende des Vereins Wildgehege Wriezen wendet sich mit einem Appell an die Besucher des Areals in der Mahlerstraße: „Bitte füttern Sie die Tiere nicht!“

Hintergrund ist, dass Böttcher im Pansen des Tieres verfilzte Schnüre gefunden hat. „Der Hirsch war erst zehn Jahre alt und hätte noch gut sechs, sieben Jahre leben können.“ Und: Es sei nicht der erste Hirsch des Geheges gewesen, der auf diese Weise ums Leben gekommen ist.

Das Filzungetüm will der Leiter des Wildgeheges mit entsprechender Erläuterung als Mahnung am Zaun befestigen. „Dort hängen schon mehrere solcher Beispiele.“ Das Gelände kann das ganze Jahr über täglich zwischen Sonnenauf– und Sonnenuntergang besucht werden.

Info:www.wildgehege–in–wriezen.info