Baden in Oder-Spree: Gesundheitsamt stuft drei Badestellen als bedenklich ein

Das Spreebad in Beeskow gehört zu den drei Badestellen in Oder-Spree, wo man derzeit wegen Blaualgen vorsichtig sein sollte.
Marcel Gäding- Drei Badestellen im Landkreis Oder-Spree wegen Blaualgen und E.coli als bedenklich eingestuft.
- Warnschilder in Beeskow (Spreepark), Niewisch (Schwielochsee) und Bad Saarow angebracht.
- Gesundheitsamt rät besonders Kindern und empfindlichen Personen zur Vorsicht beim Baden.
- Positiv: Grubensee, Großer Treppelsee und Scharmützelsee überzeugen mit klarem Wasser.
- Regelmäßige Wasserqualitätsprüfungen sollen weiterhin sicheres Baden gewährleisten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Spätestens zur Wochenmitte sollen die Temperaturen in der Region wieder steigen. Dann dürften die Badestellen im Landkreis Oder-Spree erneut gut besucht sein. Doch nicht nur im Strandbad Mitte in Bad Saarow müssen Badegäste vor dem Sprung ins kühle Nass aufpassen. Am Montag stufte der Landkreis Oder-Spree zwei weitere Orte als bedenklich ein.
An zwei Tagen, am 30. Juni sowie 1. Juli, hatten Mitarbeiter des Gesundheitsamtes 34 Badestellen in Oder-Spree untersucht, für 31 das Prädikat „ohne Beanstandungen“ vergeben. Trotz klarer Sichttiefe wird im Strandbad Mitte in Bad Saarow vorm Baden abgeraten. „Mit Beanstandungen“ lautet auch das Ergebnis für das Stadtbad Beeskow (Spreepark) sowie die Badestelle Niewisch am Schwielochsee.
Blaualgen im See: Diese Gewässer in Oder-Spree sind betroffen
Kreissprecherin Karolin Ring teilte mit, dass man in Beeskow und Niewisch Cyanobakterien nachgewiesen habe. Diese sind auch als Blaualgen bekannt. „An beiden Orten wird bereits mit entsprechender Beschilderung auf die mögliche Gesundheitsgefahr hingewiesen – insbesondere Kinder und empfindliche Personen sollten dort aktuell besondere Vorsicht walten lassen“, heißt es in einer Mitteilung.
Bereits am Freitag hatte das Umweltministerium eine Warnmeldung für das Strandbad Mitte in Bad Saarow herausgegeben. Dort waren bei Messungen „überhöhte Einzelwerte des Parameters E.coli“ nachgewiesen worden. Das Bakterium gelangt über tierische und menschliche Ausscheidungen in Gewässer, es tritt sehr oft in Seen und Flüssen auf.
Badestellen in Oder-Spree: Seen mit klarem Wasser
Erfreulich hingegen sei die Qualität der übrigen Badegewässer, erklärt Kreissprecherin Karolin Ring. Besonders positiv hervorzuheben seien beispielsweise der Grubensee bei Limsdorf, der Große Treppelsee bei Bremsdorf sowie der Scharmützelsee bei Diensdorf und Wendisch Rietz, wo es klares Wasser und Sichttiefen von bis zu zwei Metern gebe.
„Die gemessenen Wassertemperaturen reichten diesmal von 20,2 °C bis 25,5 °C – ideale Bedingungen für ein erfrischendes Bad im Freien. Der wärmste See war der Schervenzsee bei Schernsdorf mit über 25 Grad Celsius“, sagt Ring. Das Gesundheitsamt werde die Wasserqualität weiterhin regelmäßig prüfen, um auch in den kommenden Wochen für ein sicheres Badevergnügen im Landkreis Oder-Spree zu sorgen, betont die Kreissprecherin.


