Bahnhof Beeskow: Von der maroden Immobilie zum Ort des Miteinanders

Staatssekretärin Anna Heyer-Stuffer, Regina Zube und Helga Burgahn vom Demokratischen Frauenbund, Bürgermeister Frank Steffen und Beeskomm Geschäftsführer Frank Hörnicke teilen sich Brot und Salz nach der symbolischen Schlüsselübergabe am Bahnhof.
Kevin Santy„Für einen neuen Einzug braucht es natürlich Brot und Salz“, sagte Staatssekretärin Anna Heyer–Stuffer aus dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie bei der Einweihung der sanierten Bahnhofsgebäude in Beeskow am Freitag in Beeskow.
Mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ und Geld aus dem kommunalen Haushalt wurden die lange leerstehenden Räumlichkeiten saniert und mit einem neuen Sinn versehen. Der Frauenladen des Demokratischen Frauenbundes und Beeskomm laden zu einem barrierefreien Ort der Begegnung ein. „Es ist eine gemütliche und angenehme Atmosphäre, in der man auch in Krisenzeiten Hilfe finden kann“, erklärt Heyer–Stuffer.
Rund 2,7 Millionen Euro investiert
Denn Beeskomm als gemeinnützige Organisation für psychosoziale Betreuung und der Frauenladen als Beratungsstelle für verschiedene Krisensituationen sollen ein sicherer Hafen, Ort der Begegnung und des Austauschs sein. Jeder sei dabei willkommen, so Samuel Müller, fachlicher Beirat des Frauenbundes. Im Angebot dabei sind auch Workshops wie die digitale Kaffeerunde zu digitaler Teilhabe von Frauen auf dem Land und Sportaktionen.
Die Baukosten belaufen sich auf circa 2,7 Millionen Euro, wovon etwa drei Viertel der Summe durch Förderprogramme gedeckt wurde.
