Corona in Oder-Spree: Inzidenz zwischen Fürstenwalde, Eisenhüttenstadt, Beeskow und Storkow sprunghaft angestiegen

Auch am Wochenende haben Teststationen im Landkreis Oder-Spree geöffnet. (Symbolbild)
Hauke-Christian Dittrich/dpaDie Mitarbeiter des Gesundheitsamtes im Landkreises Oder-Spree sind bereits an ihre Grenzen gestoßen, die Kontaktnachverfolgung wurde priorisiert, dennoch scheint der Höchststand an Neuinfektionen noch nicht erreicht zu sein. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts erreicht der Inzidenzwert im Kreis mit 2.034,9 (Stand 3. Februar) einen neuen Rekordwert – und liegt damit weit über dem von Brandenburg insgesamt, der mit 1.576,1 angegeben wird. Seit Pandemie-Beginn haben sich bereits 28.701 Menschen im Kreis mit dem Virus infiziert.
Keine weiteren Todesfälle zu beklagen
Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden 748 Neuinfektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Die 7-Tage-Fallzahl, welche die Summe der Infektionen in den letzten sieben Tagen angibt, klettert damit auf 3.648. Dennoch gibt es keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit der Pandemie zu beklagen, die Anzahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 404. Dennoch ist die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz auf 3,67 angestiegen, der Alarmwert liegt bei 6,0 und auch die Auslastung der Intensivbetten ist leicht, auf 11,2 Prozent (Stand 2. Februar) angestiegen. Der Alarmwert für von Covidpatienten belegten Intensivbetten in Krankenhäusern liegt bei 20 Prozent.
Eine Übersicht der Teststellen im Landkreis sowie deren Öffnungszeiten gibt es auf der Webseite https://www.landkreis-oder-spree.de/Bildung-Soziales/Gesundheit/Corona-Teststellen/#GMC.
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.
