Bürgermeister Frank Steffen hat am Donnerstag den Beeskower Weihnachtsmarkt abgesagt. „Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie bleibt uns nichts anderes übrig“, so der Bürgermeister.
Der Weihnachtsmarkt sollte traditionell am ersten Adventswochenende stattfinden. Das liegt noch im November. Anliegen der Beschlüsse sei es ja, möglichste viele direkte Kontakte zwischen Menschen zu vermeiden. Da könne man nicht gleichzeitig eine Veranstaltung anbieten, die genau auf das Zusammenkommen an einem Ort abzielt, so der Bürgermeister.

Finanzielle Schaden hält sich in Grenzen

Betroffen von der Absage sind neben dem Weihnachtsmarkt in und rund um die Marienkirche auch die Fahrgeschäfte, unter anderem ein Riesenrad, die auf dem Marktplatz aufgebaut werden sollten.
Der finanzielle Schaden für die Stadt halte sich noch in Grenzen, da es bislang nur wenige vertragliche Vereinbarungen für den Markt gegeben habe. Schon vor den Stadtverordneten hatten Frank Steffen erklärt, dass man auch im Falle einer kurzfristigen Absage nicht mehr als 10.000 Euro Verlust machen werde. Diese Summe werde man nicht brauchen. Zugesichert hat der Bürgermeister, dass das in diesem Jahr durch die ausgefallenen Feste eingesparte Geld erhalten bleibt und für spätere städtische Feierlichkeiten ausgegeben werden könne.
Nicht abgesagt ist der Beeskower Adventskalender, an dem im Dezember traditionell vor allem die Beeskower Einzelhändler mit kleinen Aktionen und Sonderangeboten in ihren Geschäften mitwirken.
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