Corona-Pandemie
: Festlicher Absprung für Abiturienten in Beeskow

Corona überschattete auch die Abiprüfungen in Beeskow. Die Schüler freuten sich trotzdem über den Abschluss.
Von
Peggy Lohse
Beeskow
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  • Trotz Corona-Abstandsregeln und ausgefallenem Abiball: Die Zeugnisausgabe, die in drei Tutoriengruppen durchgeführt wurde, war dennoch feierlich und vom Stolz der erfolgreichen Absolventen, ihrer Lehrenden, Eltern und Angehörigen geprägt.

    Trotz Corona-Abstandsregeln und ausgefallenem Abiball: Die Zeugnisausgabe, die in drei Tutoriengruppen durchgeführt wurde, war dennoch feierlich und vom Stolz der erfolgreichen Absolventen, ihrer Lehrenden, Eltern und Angehörigen geprägt.

    Peggy Lohse
  • Patrick Sielisch, Moritz Wulff, Lucas Brüning, Martin Löffler, Georg Johannes Reichardt, Hugo Jedamski, Konstantin Splittgerber-Hassane, Jannes Geller, Eivin Rudolf, Eric Paul, Bjerne Rudolf, Erik Gericke, Antonia Sperling, Thea Riebe, Johanna Charlotte Rinnerl, Lucy Lehniger, Johanna Schladebach, Cindy Pusch, Jessica Hertel, Niklas Andreas Walmuth, Leon Redlich, Vanessa Knopf

    Patrick Sielisch, Moritz Wulff, Lucas Brüning, Martin Löffler, Georg Johannes Reichardt, Hugo Jedamski, Konstantin Splittgerber-Hassane, Jannes Geller, Eivin Rudolf, Eric Paul, Bjerne Rudolf, Erik Gericke, Antonia Sperling, Thea Riebe, Johanna Charlotte Rinnerl, Lucy Lehniger, Johanna Schladebach, Cindy Pusch, Jessica Hertel, Niklas Andreas Walmuth, Leon Redlich, Vanessa Knopf

    Peggy Lohse
  • Ariane Haß ist seit Schuljahresbeginn 2019/20 Leiterin des Rouanet-Gymnasiums Beeskow

    Ariane Haß ist seit Schuljahresbeginn 2019/20 Leiterin des Rouanet-Gymnasiums Beeskow

    Jörg Kühl
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Dennoch: Die Triple-Übergabe ist ein Fest. Und gleichzeitig ein Kraftakt für die Organisatoren. Dreimal Grußrede, dreimal spielt Carolin Henkel am Flügel „Japanische Kirschblüten“, dreimal erklingt Queens „Bohemian Rhapsody“ vom Saxophon-Quartett „B, Es & Co.“. Eltern und Familienangehörige, Lehrer und die Abiturienten selbst sitzen weit im Saal verteilt.

Digitale Vorbereitung

Zwei Wochen lang mussten sich die 81 potentiellen Prüflinge vor den Osterferien noch im Homeschooling auf den Abschluss vorbereiten. Der Unterricht und die Prüfungsvorbereitungen liefen über die kostenfreie Lernplattform „Moodle“. Lehrende können sich in diesem Portal einen Nutzeraccount und ein virtuelles Klassenzimmer einrichten sowie deren Nutzer, Inhalte und Aktivitäten verwalten. Über die Webseite des Gymnasiums erhielten auch Eltern wichtige Informationen. „Die Schüler wurden noch nie so individuell betreut wie jetzt“, erklärt Schulleiterin Ariane Haß damals.

Am 20. April dann starteten die Abiturprüfungen mit den Fächern Geschichte, Geografie und Kunst. Statt normalerweise 90 Schülern konnte das Schützenhaus als Prüfungsraum in Corona-Zeiten jeweils nur 19 Schülerinnen und Schüler pro Prüfung aufnehmen. Sieben weitere nutzten einen großen Konferenzraum. Für jeweils fünf Schüler wurde eine Raumfläche von 60 Quadratmetern nötig, um die gebotenen Abstände zur Verhinderung einer möglichen Übertragung des Coronavirus einzuhalten. Dafür benötigte die Schule deutlich mehr Aufsichtspersonal. Die Entscheidung fiel trotz der Pandemie auf den Prüfungshaupttermin, damit den Schülern im Notfall zwei Möglichkeiten für eventuelle Nachprüfungen blieben. Nachprüfungen gab es noch bis einen Tag vor Zeugnisausgabe.

Diszipliniert und gut informiert

„Ich bin froh, dass es geschafft ist“, sagt nun Schulleiterin Haß vor der Zeugnisübergabe. Am Freitag verabschiedete sie ihren ersten Abiturjahrgang als Direktorin des Gymnasiums. „Trotz der Umstände ist alles sehr strukturiert und geregelt abgelaufen“, betont sie. „Die Schüler waren wahnsinnig  diszipliniert und gut informiert. Es gab keine Hektik.“

79 Schüler und Schülerinnen traten die Abiturprüfungen letztlich an. 75 von ihnen absolvierten sie erfolgreich. Insgesamt 16 Absolventen und Absolventinnen erreichten einen Durchschnitt mit einer Eins vor dem Komma. Der Jahresdurchschnitt beträgt 2,4. „Im Vergleich ist das total im Schnitt und ganz normal“, ist Haß beruhigt, „was schön ist unter diesen Umständen.“ Und der Jahrgangsbeste – Henry Tietz, Durchschnitt 1,0 – nimmt sich in seiner Abschlussrede etwas heraus: Er erörterte, wie „angearscht“ sein Jahrgang gewesen sei. Die Lacher sind auf seiner Seite.

Heim und Schwerelosigkeit

Der Abi-Ball sei dabei die noch frischeste Wunde, denn er fällt aus. Die Abiturienten müssen private Möglichkeiten finden, den Abschluss in Familie festlich zu begehen. Aber einen Lichtblick hält die Schulleiterin dennoch bereit: „Verschoben ist nicht aufgehoben. Dann sehen wir uns eben in fünf Jahren zum Jahrgangstreffen und holen die große Feier nach.“

Bis dahin gibt sie den Schülern zunächst gute Wünsche mit auf den Weg und eine Erinnerung: „Es ist immer gut, nach Hause kommen zu können. Die Zeit nach dem Abi ist eine Zeit der Schwerelosigkeit.“ Doch wenn noch unklar sei, wohin die Reise geht, können sich die Schülerinnen und Schüler neben Großeltern und Eltern auch an ihre dann ehemaligen Lehrer wenden, die sie ja sechs Jahre lang kennengelernt hatten. „Manchmal dient ja auch ein Gespräch aus einer anderen Perspektive als Entscheidungshilfe oder Denkanstoß.“

Gratulation den Absolventen des Jahres 20XXXX

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