Diebstahl in Beeskow: Polizei liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit Radlader-Dieben

Wilde Flucht zwischen Beeskow, Grunow und Mixdorf: nach dem versuchten Diebstahl eines Radladers fliehen die Täter. (Symbolbild)
Carsten Rehder/dpa- Diebe stehlen Radlader in Beeskow; Polizei verhindert Diebstahl.
- Wilde Verfolgungsjagd von Beeskow nach Mixdorf; Täter entkommen.
- Komplizen in Audi beteiligt; Flucht entlang Bahnschienen.
- Radlader und Audi sichergestellt; Ermittlungen laufen.
- Polizei nutzt Diensthund und Hubschrauber; Täter unerkannt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Nacht zum Dienstag (17. Juni) verhinderten Polizeikräfte in Beeskow den Diebstahl eines rund 70.000 Euro teuren Radladers. Nach Angaben der Polizei hatte ein Zeuge am Montag gegen 21 Uhr beobachtet, wie zwei maskierte Personen den Radlader entwendeten. Der Vorfall ereignete sich in der Frankfurter Straße.
Die Täter verluden das Baufahrzeug auf einen LKW mit polnischem Kennzeichen, als die Polizei sie auf frischer Tat ertappte. Daraufhin flohen die Diebe mitsamt des Radladers in Richtung Eisenhüttenstadt. Die Polizei nahm die Verfolgung auf.
Polizei stoppt Diebstahl von Radlader in Beeskow
In Grunow trafen die Radlader-Diebe auf Komplizen, die in einem Audi auf sie warteten. Die Täter flohen danach mit überhöhter Geschwindigkeit über mehrere Ortschaften und endeten ihre Flucht schließlich am Bahnübergang in Mixdorf. Dort verließen bis zu fünf Personen den Audi und flüchteten zu Fuß entlang der Bahnschienen.
Trotz des Einsatzes von Diensthund und Polizeihubschrauber gelang es den Tätern, unerkannt zu entkommen. Ob noch weitere Komplizen auf die Diebe gewartet haben oder ob sie durch die angrenzenden Felder und Wälder flüchteten, ist unklar.
Roland Kamenz, Polizeisprecher der Polizeidirektion Ost erklärte: „Natürlich ist es ärgerlich, dass wir die Täter nicht gefasst haben.“ Positiv sieht er indessen, dass der Diebstahl vereitelt wurde sowie der LKW mit dem Radlader und der Audi sichergestellt werden konnten. Außerdem würden sie wichtige Ermittlungsansätze zur Identifizierung der Täter liefern, so Kamenz.
