Die regionale Geschichte mit der eigenen Biographie zu verbinden, ist das Ziel des Projekts „Getragen wagen“, das am kommenden Mittwoch in der Marienkirche startet.
Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen, Vereine und Familien sind eingeladen, das Gotteshaus neu zu entdecken. An wichtigen Ausstattungsstücken von St. Marien, am Alter, am Taufbecken und der Orgel beispielsweise, wird es einen Stationsbetrieb geben.

Klettern durchs Mittelschiff in sechs Metern Höhe

Die Teilnehmenden sollen hier Vertrauen in sich selbst finden, die Gemeinschaft erleben und eben auch den Kirchraum neu entdecken. Ein Höhepunkt, davon ist Pfarrerin Elisabeth Preckel, überzeugt, wird dabei das Klettern im Hauptschiff der Kirche werden. In sechs Metern Höhe ist man dabei unterwegs.
„Getragen wagen“ ist ein Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde Anhalt, entwickelt von Uwe Kretschmann. Er gehört auch in Beeskow zum Begleitteam. Gemeindepädagogin Susanne Köhler hat Kretschmann und seine Arbeit bei einer Weiterbildung kennen gelernt. „Ich war so begeistert davon, dass ich gesagt habe, dass wir das auch in Beeskow machen müssen“, sagt sie.
Gut 9000 Euro mussten dafür aufgebracht werden. Viel Geld, dass vor allem für das Projektmaterial und die Sicherheit notwendig ist. Am Ende hat man mit der Stadt, dem Kirchenkreis, der Stiftung Kirche im Dorf und dem Landkreis etliche Unterstützer gewonnen. Auch die ersten Termine für die rund dreistündigen Kurse sind vergeben.

Grundsätzlich ist die Teilnahme vom 9. bis 20. September täglich zwischen 8 und 21 Uhr möglich, Kinder zahlen zwei, Erwachsene 4,50 Euro. Anmeldungen sind nur online unter www.ekkos.de möglich.