Essen in der Schule
: Höhere Kosten für Kita- und Schulessen in Tauche

Die steigenden Kosten für Lebensmittel treffen auch die Gemeinde Tauche. Nach zweimaliger Preiserhöhung von Fair Catering für das Mittagessen, hat das Folgen für die Eltern.
Von
Monika Rassek
Tauche
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Die steigenden Lebensmittelpreise wirken sich auch auf die Kosten für das Mittagessen in Kita, Hort und Schule aus – mit Folgen für die Eltern. (Symbolbild)

Jens Kalaene, dpa

Noch immer steigen die Preise für Lebensmittel. Und, wie es seitens der Verbraucherzentrale heißt, werden die niedrigen Preise der Jahre 2000 bis 2019 nicht mehr erreicht. Als Gründe dafür werden die Kosten für Energie, Düngemittel und Futtermittel angeführt sowie Arbeitskräftemangel und Mindestlohn, welche die Personalkosten verteuern.

Die Firma Fair Catering gibt die gestiegenen Kosten an die Gemeinde Tauche weiter – bereits zweimal wurden 2023 die Preise für das Kita-, Hort, und Schulessen erhöht. Damit wird, wie Bürgermeisterin Stephanie Erdmann im Rahmen der letzten Sitzung der Gemeindevertretung betonte, eine Erhöhung der Eigenaufwendung durch die Eltern notwendig.

Eigenanteil der Eltern für Essen wird erhöht

2022 hat die Gemeinde das Kita-, Hort- und Schulessen mit 81.837,30 Euro bezuschusst. Ohne eine Erhöhung des Elternanteils würden die Kosten für 2023 hochgerechnet bei etwa 96.364 Euro liegen. Mit der Erhöhung des Elternanteils um 0,30 Euro je Essen, könnte Tauche die Ausgaben für 2024 wieder auf das Niveau von 2022 senken – vorausgesetzt, es gibt keine weitere Preiserhöhung.

Der derzeitige Gemeindeanteil liegt bei 1,15 Euro je Mittag in den Kitas und bei 1,95 Euro in den Schulen. Die Eltern zahlen nach Erhöhung 0,85 Euro für das Kita-Essen und 1,75 Euro für das Schulessen. So hat es die Gemeindevertretung beschlossen – genauso wie eine außerplanmäßige Erhöhung des Budgets für den Gemeindeanteil an den Essenskosten 2023 – für die Grundschule in Tauche 4.200 Euro, für die in Lindenberg 13.250 Euro.