Sein positives Spiel soll Hoffnung bringen, so sagt es der Künstler, der 12 Stunden täglich an seinen Celli verbringt, von sich selbst. Inhaltlicher Tiefgang ist also garantiert. Beispielsweise spielt er die C-Dur- Suite von Johann Sebastian Bach, weil sie eben auch mit "C" wie Corona beginnt. Und diese Suite für Violoncello strahlt eine ungeheure hoffnungsvolle Kraft aus.
So sehr Huschke im Bereich der klassischen Musik zu Hause ist, so sehr ist sein Markenzeichen auch der Ausbruch in andere musikalische Klangwelten. Mit dem Electric-Cello interpretiert er das zuvor im barocken Gewand Gehörte, setzt die heutige Situation um, entlockt dem Instrument Emotionen und Gefühle. Wenn er dann mit seiner Stimme das Erklingende noch unterstreicht, läuft Wolfram Huschke zur Höchstform auf. Die Balance zwischen hochkarätigem, traditionellem Musizieren und Einsatz neuer Stilelemente hat das Publikum in Beeskow bereits 2005 und 2010 verzaubert. Wolfram Huschke gestaltet nun das erste Konzert nach der  Corona-bedingten Pause.
Abstand bleibt gewahrt
Im Mittelschiff der Marienkirche gibt es die Möglichkeit, mit Abstand zueinander, aber durch die Musik verbunden, dem Konzert zu lauschen. So können Gäste die Musik unter der beeindruckenden Kirchendecke genießen. Als Angebot für die Besucher wird das Konzert ohne Eintritt stattfinden. Für die dennoch entstehenden Kosten wird am Ausgang um eine Spende gebeten.