Unfall bei Fürstenwalde: Feuerwehren sammeln für Familie des verstorbenen Kameraden

Der vom Kassenwart der Vereinskasse der Freiwilligen Feuerwehr Kummersdorf Mike Mielke initiierte Spendenaufruf ist auf Facebook zu finden.
Jens Olbrich- Ein 16-jähriger Feuerwehrmann starb am 20. Januar bei einem Motorradunfall.
- Feuerwehrleute aus Fürstenwalde und Umgebung sammeln Spenden für seine Familie.
- Marvin war in der Jugendfeuerwehr und bereits bei Einsätzen aktiv.
- Der Spendenaufruf ist auf Facebook und den Websites der Feuerwehren zu finden.
- Das ganze Dorf und viele Kameraden trauern um Marvin.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vergangenen Montag (20. Januar) riss ein tragischer Verkehrsunfall einen jungen Mann aus dem Leben. Noch am selben Tag erreichte die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kummersdorf bei Storkow die Nachricht, dass es sich bei dem Toten um einen von ihnen handelt. Marvin wurde gerade einmal 16 Jahre alt.
Der Jugendliche war auf der Straße zwischen Rauen und Kolpin tödlich mit dem Motorrad verunglückt. Seither herrscht Fassungslosigkeit in dem Storkower Ortsteil. Das Geschehen, vor allem Verlust und Kummer, wollen erst verarbeitet werden. Mit den Eltern trauern „selbst Leute, die mit der Feuerwehr nichts zu tun haben“, sagt Mike Mielke vom Verein der Freiwilligen Feuerwehr Kummersdorf.
Das ganze Dorf sei betroffen, genau wie die Kameraden der Feuerwehren und die Mitschüler. Der Schock sitzt tief. Obwohl er noch Mitglied der Jugendfeuerwehr war, rückte er bereits mit seinen Kameraden der Löschgruppe Kummersdorf zu zwei Einsätzen aus. Seine Perspektive sah gut aus, für die Einsatzabteilung sollte er als Volljähriger übernommen werden, war Feuerwehrmann-Anwärter. „Marvin war immer freundlich, böse Worte gab es eher selten oder fast gar nicht“, beschreibt Mike Mielke den jungen Mann.
Jugendfeuerwehrmann Marvin war bekannt für Besonnenheit
Marvin sei eher ein Ruhiger gewesen, der die Situation gut beobachtet und dann eben entsprechend gehandelt habe. Er sei sehr konkret bei der Sache gewesen, beim Thema Feuerwehr. Wenn Marvin eine Aufgabe hatte, hätte er sie wirklich super abgearbeitet, lobt Mike Mielke den Kameraden der Jugendfeuerwehr.
Die Kameraden wollen Marvins Eltern in den schweren Stunden unterstützen. Sie haben einen Spendenaufruf gestartet. Auch auf der Website der Freiwilligen Feuerwehr Rauen sowie auf vielen Kanälen umliegender Feuerwehren aus Fürstenwalde, Storkow und Eisenhüttenstadt ist der Aufruf zu finden. „Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind“, heißt es in den Spendenaufrufen, das Bild von Marvins Feuerwehrhelm und ein Trauerflor verdeutlichen, worum es geht, um Anteilnahme.
Tod nach Unfall: Mitgefühl für Marvins Familie
Wirklich vorstellen könne man sich das Leid nicht, vielleicht ahnen, wenn man selbst Kinder hat, meint Mike Mielke, spürbar selbst tief betroffen. „Wir fühlen uns tief verbunden – er war einer von uns“, heißt es deshalb weiter in den Spendenaufrufen. Jeder Kamerad sei Teil der großen Gemeinschaft, der Verlust träfe daher alle. Das tief empfundene Mitgefühl gelte Marvins Familie, seinen Angehörigen sowie seinen Freunden und Kameraden.
Spendenaufruf des Feuerwehrvereins Kummersdorf:
Spendenkonto: DE41 1605 0000 1000 5347 38 / Verwendungszweck: Marvin


