Fußball
: Ein Tor entscheidet Turniersieg

Der neue große Wanderpokal des Preußen-Cups hat seinen ersten Besitzer gefunden: die Fußballer von Landesligist FSV Union Fürstenwalde II.
Von
Volker Rudolph
Beeskow
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Freude über den neuen großen Wanderpokal: die Fußballer von Landesligist FSV Union Fürstenwalde II

Volker Rudolph

Dies tat aber einem spannungsgeladenen Turnierverlauf keinen Abbruch, im Gegenteil. In den 21 Spielen über jeweils zehn Minuten erlebten die knapp 200 Zuschauer etliche fußballerische Leckerbissen, rassige Zweikämpfe und schöne Kombinationen.

In einigen Situationen gab es aber auch übertriebene Härte und hochkochende Emotionen, ein Akteur des FC Eisenhüttenstadt II wurde nach einer Tätlichkeit als zuschauender Spieler gegen einen Bad Saarower in der Partie gegen den VfB Fünfeichen als Konsequenz durch die Turnierleitung vom weiteren Verlauf ausgeschlossen. Die Schiedsrichter haben einen entsprechenden Bericht angefertigt und an das Sportgericht des Fußballkreises Ostbrandenburg geschickt.

Trotz dieses Zwischenfalls überwog die Freude aller Beteiligten über ein ansonsten sehr gutes Turnier. Es gab überwiegend knappe Resultate, am Ende trennten die Eisenhüttenstädter als Fünftplatzierte ganze vier Punkte vom Sieger. Den Pokaltriumph machten die Fürstenwalder mit der um einen Treffer besseren Tordifferenz gegenüber dem Gastgeber und Titelverteidiger Preußen Beeskow erst im letzten Spiel des Tages mit einem 4:2 gegen den VfB Fünfeichen fest.

Zu Beginn sah es nach einem erneuten Beeskower Sieg aus, zwischenzeitlich schienen die Bad Saarower die besten Karten zu haben, im vorletzten Spiel hatte Blau-Weiss Markendorf mit dem Torschützenkönig und den meisten Turniertoren – aber auch den meisten Gegentreffern – schon eine Hand am neu gestifteten Cup, doch eine 3:5 Niederlage nach 2:0-Führung gegen Ortsnachbarn und Turnierdebütant FC Lokomotive Frankfurt verhinderte den Sieg.

Es gab viel Lob für den Veranstalter, der Beeskower Trainer Robert Fröhlich sprach stellvertretend für seine Kollegen von einer gelungenen Sache und willkommenen Abwechslung in der Vorbereitung auf die Rückrunde. Das Organisations-Team um Helmut Musick, Karsten Krüger und Volker Rudolph lud dann auch schon für den 4. Januar 2020 zum 23. Preußen-Cup ein – und erhielt die ersten spontanen Zusagen.