: Arboretum – wo Mammut-Blätter, winterharte Camelien und Coronaviren am Baum wachsen
Familie Kracht hegt und pflegt in Alt Golm ein Arboretum – mit vielen Exoten, die kaum im Gartenmarkt zu finden sind – aber dennoch im märkischen Sand gedeihen.
Hobbygärtnerin Kerstin Kracht hat ein sicheres Händchen, was den Umgang und die Gestaltung mit Pflanzen betrifft. Das Gestaltungselement "Entwicklung" stammt von der Buga 2015, bei der ihr Mann Hans-Peter drei Themengärten gestaltete.
Monika Rassek
Was ein wenig an Rhabarber erinnert und auch Riesenrhabarber genannt wird, ist ein Mammutblatt. Es mag Moor- und Sumpflandschaften und fühlt sich am Teich wohl - vorausgesetzt es hat Platz. Die Blätter können einen Menschen überragen.
Monika Rassek
Ein Schachbrettfalter hat sich auf dem Lavendel im Sommergarten niedergelassen - die Insekten lieben blütenreiche Wiesen auf nährstoffarmen Böden. "Bis 2018 brauchte dieser nicht bewässert werden", so Kerstin Kracht. Inzwischen schon, die anhaltende Trockenheeit mache sich bemerkbar.
Monika Rassek
Im Garten befinden sich auch zahlreiche Gestaltungselemente wie Bänke, Holschnitzereien, Sitzgruppen und Keramikfiguren vom Keramik-Klub Bad Saarow.
Monika Rassek
Beim Aufräumen nach dem Regen: Der künftige Frauengarten mit der gelbblühenden Kastanie die leider von der Miniermotte befallen wurde -bekommt ein neue Ausstattung mit Sonnensegel, Lounge-Möbeln, orentalischer Kunst, Kühlschrank Wasserstein und Rose.
Monika Rassek
Seine Blüten sehen aus wie Coronaviren, die Blätter beim Austrieb irgendwie kaputt und der Stamm schmückt sich mit Streifen wie ein Zebra - der Papiermaulbeerbaum.