Liebe
: Aus der Verwaltung Schlaubetal auf die Hochzeitsbühnen

Die ehemalige Schlaubetaler Amtsdirektorin Ilka Matuschke hat eine neue Aufgabe gefunden. Als Hochzeitsrednerin ist sie in der Region unterwegs.
Von
Olaf Gardt
Müllrose
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Ilka Matuschke: Die frühere Schlaubetal-Amtsdirektorin ist heute als freie Traurednerin tätig.

Ilka Matuschke

Wie das genau funktioniert, sei sehr individuell und werde in mehreren Vorgesprächen geklärt. Dabei geht es darum, zu erkunden, was die beiden Menschen, die sich das Eheversprechen geben wollen, einander bedeuten, was ihnen wichtig ist. „Um sprechen zu können, brauche ich die Geschichte des Paares“, sagt Ilka Matuschke. Was verbindet die beiden Menschen, wie haben sie sich kennengelernt, was sind ihre Wünsche und Ziele? Wenn es um die Bekräftigung des Eheversprechens geht, wolle sie erfahren, was die Ehe geprägt habe, was die Kinder und vielleicht schon Enkelkinder machen. Welche Träume das Paar noch hat.

Langfristige Planung ist wichtig

Gemeinsam mit dem Paar bereitet Ilka Matuschke dann die feierliche Zeremonie vor. Und natürlich ihre Rede, die von Musikstücken oder anderen kleinen Programmpunkten unterbrochen werden kann. Klar sei, dass so ein Festtag langfristig geplant  werden muss. Den ersten Kontakt zu Paaren, für die sie sprechen will, kann es so schon eineinhalb Jahre vor dem Termin geben. Das ist ein Vorteil gegenüber dem Standesamt. Dort kann man sich erst sechs Monate vor der Trauung einen festen Termin machen. Viele beliebte Gaststätten und andere Festlocations seien dann aber bereits ausgebucht.  Und auch sie brauche Vorbereitungszeit, unter anderem um beispielsweise mit Trauzeugen oder anderen Menschen, die dem Paar wichtig sind, Kontakt aufzunehmen.

Mit ihrem Angebot will Ilka Matuschke vor allem in der Region bleiben. Das Schlaubetal sei für die Eheschließung doch wunderschön, ist sie überzeugt. Aber auch Termine im Kreis Märkisch Oderland, in Frankfurt oder im Spreewald seien denkbar. Das auch, weil es freie Trauredner in der Region noch nicht so viele gibt. In  anderen Bundesländern, vor allem in Berlin und anderen Großstädten, sei es mittlerweile ein etabliertes Angebot, ähnlich wie der Hochzeitsplaner.

Auf die Idee für ihre neue Aufgabe ist die frühere Amtsdirektorin bei einer Familienfeier gekommen. Zu einem runden Geburtstag hat sie für den Jubilar eine Rede gehalten. Solche besonderen Geburtstagsreden kann sie sich auch künftig vorstellen. „Wenn sich das in der Familie niemand zutraut und man  das Geburtstagskind damit überraschen will, warum denn nicht“, sagt sie.

Vergütung nach Aufwand

Das erste Gespräch mit dem Paar, das sich eine Hochzeitsrede wünscht, sei  immer kostenlos, erklärt Ilka Matuschke.  Ihre Vergütung werde dann je nach Aufwand und Entfernung  vertraglich vereinbart. Die Hochzeitsrede selbst bleibt bis zum Festtag geheim. „Die soll ja auch für das Paar eine Überraschung sein“, so die Traurednerin. Und an dem großen Tag will Ilka Matuschke dann auch ganz für das Paar da sein. Mehr als ein Paar am Tag will sie nicht betreuen, das wäre der Konzentration und damit der Qualität abträglich, ist sie überzeugt.

Eine Rückkehr in die Amtsverwaltung des Schlaubetals, in der sie auch schon vor ihrer Zeit als Amtsdirektorin gearbeitet hat, schließt Ilka Matuschke aus. „Das Kapitel ist für mich abgeschlossen“, sagt sie.

Wer Kontakt mit Ilka Matuschke aufnehmen möchte, kann sich per E–Mail an IlkaHochzeitmitHerz@gmx.de wenden. Telefonisch ist sie unter 0152 38511 808 zu erreichen. Unter  @ilka.hochzeit.mit.herz ist die Traurednerin auch bei Instagram zu finden.