Ortsbeirat: Herzberger fordern Sanierung

Symbolfoto eines Rednerpults
pixabayKuchenbecker vermutet, dass das Land Brandenburg die Straße los werden und dem Landkreis übertragen will und deshalb keine Gelder zur Verfügung stellt. Auch werde immer wieder argumentiert, dass das geringe Verkehrsaufkommen, eine Sanierung nicht rechtfertige. Der Ortsvorsteher hat jetzt die Zusage, im Dialogprozess auf Augenhöhe von Landtag und Kommunen, das Problem der L42 vortragen zu können. Aus dem zahlreich erschienenen Publikum kommen Zwischenrufe wie „Das sind Straßenverhältnisse wie 1945.“ und „DDR 2.0“.
Schon Bürgermeister Olaf Klempert hatte sich in seiner Amtszeit für die Sanierung der Straße stark gemacht, jedoch nur erreicht, dass lediglich ein erster kleiner Abschnitt am Ortseingang, von Lindenberg kommend, erneuert wurde. Ortsvorsteher Hartmut Kuchenbecker, hat nun den Anwohnern die Frage gestellt: „Wollen wir etwas tun und wenn ja was? Ideen für eine Lösung werden gesucht.“ Im Raum steht nun die Gründung einer Bürgerinitiative.
Nachwuchs gesucht
Probleme bereitet auch die Freiwillige Feuerwehr: Es wird dringend Nachwuchs gebraucht. Sowohl Ortswehrführer Peter Wendt (Neubrück) als auch Burkhard Maatz (Herzberg) bekräftigen, dass der vorhandene Nachwuchs nicht ausreicht. Und dabei gehe es nicht um den Gewinn des Herbstpokals. Vielmehr muss die Einsatzbereitschaft gewährleistet sein: „Es werden viele junge Kräfte gebraucht“. Und der Aufwand sei nicht zu unterschätzen. 70 Stunden müssen Interessierte aufwenden, um Feuerwehrmann bei der Freiwilligen Feuerwehr zu werden. „Ideal wäre, wenn eine Fahrerlaubnis für Lkw vorliegt“, so Wendt.
Des Weiteren wird Bauland gesucht, informierte der Ortsvorsteher. Es geht um die Änderung des Flächennutzungsplans, wonach Flächen, die nicht benötigt werden, in Bauland umgewidmet werden. „Herzberg hat nur 540 Einwohner und es gibt Leute, die herziehen wollen. Und auch junge Menschen, die nach Herzberg zurück kommen, benötigen Wohnraum“, so Kuchenbecker. Wer Land umwidmen lassen möchte, könne sich bei ihm melden.
