Pferdesport: Reitertag in Schneeberg freut sich über Teilnehmer-Rekord
Mehr als 100 Teilnehmer zählt die Vereinsvorsitzende Diana Beyer bis zum Mittag. Sie sitzt an der Meldestelle in einem kleinen Ziegelhäuschen und nimmt Nachmeldungen, Absagen und Teilnahmebereitschaft entgegen.
Der organisatorische Ablauf des dritten von ihr in Schneeberg geplanten Reitertags unterscheidet sich aufgrund der Corona-Vorgaben stark von dem der Vorjahre. Insgesamt maximal 1000 Besucher dürfen kommen, am Eingang werden Kontaktdaten aufgenommen und Armbändchen verteilt. Die Toiletten werden stündlich gereinigt und überall weisen Schilder und Hygienebeauftragte auf die Einhaltung des Mindestabstands von eineinhalb Metern zwischen Menschen verschiedener Haushalte hin.
Außerdem: Die Nenngebühren wurden im Voraus per Überweisung entrichtet. Das machte ihr zwar im Vorhinein mehr Arbeit, sagt sie, dafür sei sie am Veranstaltungstag selbst nun aber entlastet. Und das war sicher gut, denn: „So viele Anmeldungen wie dieses Jahr hatten wir noch nie“, sagt sie freudig. Bislang haben immer rund 60 bis 70 Reiter teilgenommen. „In den letzten Monaten sind ja viele Turniere ausgefallen, deshalb haben die Reiter jetzt richtig Bock und melden sich an“, hat Beyer beobachtet.
Faire Beeskowerin
Auch neu sind die zwei Sonderpreise anlässlich des 30-jährigen Jubiläums, je einer in der Dressur und im Springen: „Fair bringt mehr - reite fair“. Foto-Gutscheine von der Fotografin Sandra Boche gibt es für diejenigen, die sich im Umgang mit den Pferden, aber auch der Konkurrenz auf dem Aufwärmplatz als besonders rücksichtsvoll hervortun. Im Dressur-Bereich geht er an Montaine Kuß vom Reitverein Beeskow mit Pferd Fussel. Am Nachmittag zeigt sich dann die Sonne für die 115 Starter im Springreiten.


