Brand in Tauche
: Feuer in Garage – Ursache ist schnell gefunden

Vermeintlicher Brand in Tauche, Ortsteil Lindenberg versetzt sechs Ortswehren der Freiwilligen Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst in Alarmzustand.
Von
Jens Olbrich
Tauche
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Zwei Rettungswagen, ein Notarztwagen und drei Fahrzeuge der Feuerwehr Lindenberg waren nach dem Unfall an der B246 im Einsatz.

Zwei Rettungswagen, ein Notarztwagen und drei Fahrzeuge der Feuerwehr Lindenberg waren nach dem Unfall an der B246 im Einsatz.

Brandenburg Oder-Spree, Gemeinde Tauche: Großeinsatz wegen Brand in Lindenberger Schwalbenstraße. (Symbolfoto)

Marcel Gäding

Auf Anforderung der Leitstelle Oderland sind am Donnerstag (11. Juli) laut Informationen von Michael Wollenberg, Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Lindenberg, in der frühen Mittagszeit sechs Ortswehren mit acht Fahrzeugen und 40 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in die Lindenberger Schwalbenstraße (Tauche, Oder-Spree) geeilt.

Auch die Polizei und der Rettungsdienst sind vor Ort, um Unterstützung zu leisten. Allerdings müssen die meisten Feuerwehrleute unverrichteter Dinge wieder abziehen, da sie eigentlich zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand gerufen worden waren.

Lindenberg: Brand nach einer Stunde gelöscht

Vor Ort entpuppt sich der gemeldete Brand letztendlich als ein relativ einfacher Garagenbrand, der laut Angaben von Michael Wollenberg nach einer Stunde gelöscht werden konnte. Verletzte gibt es den Angaben des Ortswehrführers zufolge nicht, sodass auch der Rettungsdienst am Brandort nicht aktiv werden musste und seinen Einsatz beenden kann.

Ursache zum Brand in Tauche: kein Fremdverschulden

Nach dem Löschen ergibt die Begutachtung des Brandortes Aufschluss über die Ursache des Brandes. Die Polizeibeamten angeforderten Funksteifenwagens stellen fest, dass der Brand ursächlich auf in der Garage vorhandene Elektrik / Elektronik zurückzuführen ist, erklärt Marcel Patzwahl, Pressesprecher der Polizeidirektion Ost.

Der Sachschaden sei gering und werde von den Beamten auf zirka 500 Euro geschätzt, so der Polizeisprecher. Da ein Fremdverschulden nicht zu erkennen sei, käme es zu keinen weiteren Ermittlungen.

Update, 12. Juli – auf Basis von Informationen der Geschädigten:

Informationen der Geschädigten zufolge ist die Höhe des entstandenen Sachschadens um einiges höher anzusetzen, als von der Polizei geschätzt.  Man könne an die angegebene Summe zwei Nullen anfügen. Die Größe der exakt anzusetzenden Schadensumme wird letztendlich die zuständige Versicherung festlegen, die den Fall untersuchen und regulieren wird.