Sperrung A100 und A113
: Stadtautobahn Berlin nach Polizeieinsatz wieder offen

UPDATE 11.20 Uhr: Statt fünf Stunden war die Autobahn nur für eine Stunde dicht. Hintergrund war ein geplanter Polizeieinsatz auf der Stadtautobahn Berlin.
Von
Olaf Gardt,
Manja Wilde
Berlin
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Mehrheit der Berliner für Weiterbau der A100

Die A100 sollte für mehrere Stunden für einen Polizeieinsatz voll gesperrt werden. Doch der war schneller vorbei als gedacht.

Silke Sullivan/dpa
  • A100 und A113 in Berlin am Donnerstag wegen Polizeieinsatz voll gesperrt.
  • Sperrung zwischen Alboinstraße (A100) und Stubenrauchstraße (A113).
  • Sperrzeit voraussichtlich 10 bis 15 Uhr, beide Fahrtrichtungen betroffen.
  • Strecke der Sperrung rund 10 Kilometer lang, Umfahrung wird empfohlen.
  • Pendler sollten mehr Fahrzeit einplanen oder auf ÖPNV/Homeoffice ausweichen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Autofahrer in Berlin und Pendler, die über die A113 in die Hauptstadt fahren, mussten sich am Donnerstag auf erhebliche Behinderungen einstellen. Ein Polizeisprecher hate am Morgen bestätigt, dass es am Donnerstag zu einer Vollsperrung auf der Berliner Stadtautobahn kommt. Betroffen war neben der A100 auch die A113 in Berlin:  Spätestens ab 10 Uhr werde der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Alboinstraße auf der A100 in Schöneberg und Stubenrauchstraße auf der A113 in Johannisthal in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt, hieß es.

Grund sei ein nicht näher erläuterter Polizeieinsatz auf dem Areal. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, das Areal weiträumig zu umfahren. Zu den Hintergründen des Einsatzes könne man noch nichts erklären, hieß es weiter.

Sperrung voraussichtlich zwischen 10 und 15 Uhr

Angedacht ist die Sperrung in der Zeit von 10 bis 15 Uhr. Möglicherweise geht es aber auch schon früher los, heißt es von der Polizei.

Die gesperrte Strecke auf der Autobahn hat eine Länge von rund zehn Kilometern.  Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und mehr Fahrzeit einzuplanen. Für Pendler kann es sinnvoll sein, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen oder heute auf Homeoffice zu setzen.

Doch dann ging alles schneller als gedacht. „Die Autobahn ist schon wieder freigegeben“, teilte Sebastian Büchner, Oberstaatsanwalt und Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Berlin, kurz nach 11 Uhr mit. Und was war nun der Hintergrund der groß abgelegten Aktion? „Es handelte sich um Ermittlungsmaßnahmen zum Auffinden möglicher Spuren und Beweismittel in einem Verfahren der Berliner Strafbehörden“, sagt Büchner. Mehr könne er aktuell nicht sagen.

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