Am Donnerstag wird es laut. Die Kreisverwaltung kündigt an, dass alle Sirenen getestet werden. Damit beteiligt sich der Kreis am bundesweiten Warntag. Ziel sei es, die Bevölkerung für das Thema Warnung zu sensibilisieren. Außerdem werde die gesamte Warninfrastruktur auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft. Fernsehen und Rundfunk sind einbezogen, Warn-Apps wie NINA und KatWarn ebenfalls. Und natürlich die Sirenen.
Pünktlich um 11 Uhr werden diese im Landkreis Oder-Spree ausgelöst. 60 Sekunden lang wird ein auf- und abschwellender Heulton zu hören sein. Danach tritt für 19 Minuten Ruhe ein. Anschließend gibt es Entwarnung: 11:20 heulen die Sirenen erneut für 60 Sekunden, diesmal mit einem Dauerton, auf.
Doch die Entwarnung ist nicht das Ende des Warntages. Die Kreise Oder-Spree und Märkisch Oderland haben sich mit der Regionalleitstelle in Frankfurt auf einen weiteren Test verständigt. 11:22 Uhr werden erneut alle Sirenen angewählt. Dann werden sie für 15 Sekunden mit einem Dauerton aufheulen. Bei diesem Zusatztest sollen Sirenen mit einer abweichenden Empfangsfrequenz lokalisiert werden. Deshalb werden Mitarbeiter aus den Rathäusern diese Aktion genau begleiten und prüfen, ob auch wirklich alle Sirenen zu hören sind.
Auch der Landkreis Dahme-Spreewald ist dabei. Dort wird die Mehrzahl der Sirenen über die Regionalleitstelle Lausitz angesteuert. „Darüber hinaus haben wir uns auch an die Bürgermeister und Amtsdirektoren unseres Kreises gewandt, um eine möglichst breite Beteiligung aller lokalen Feuerwehren und Einsatzorganisationen sicherzustellen“, sagt die dortige Ordnungsamtsleiterin Silvia Enders.