MOZ+MOZ+Tierschutz in Brandenburg
: Zuständigkeitsstreit verhindert Nachtfahrverbot für Mähroboter

Weil unklar ist, welche Behörde eine Regelung erlassen kann, gibt es in Beeskow keine Einschränkung für Mähroboter. Das könnte sich nun für den ganzen Kreis ändern.
Von
Olaf Gardt
Beeskow
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Über eine Wiese in einem Garten im brandenburgischen Müncheberg (Märkisch-Oderland) läuft ein kleiner Igel, aufgenommen am 24.10.2006. Der stachlige Geselle hat nicht mehr viel Zeit, sich ein passendes Winterquartier zu suchen. Wenn die nachtaktiven Tiere unter 200 Gramm wiegen, sollte man ihnen mit etwas Futter helfen. Der Tierschutzverein rät: Einfach jeden Abend eine kleine Schale mit Katzefutter aus der Dose und eine Schale mit Wasser in den Garten stellen, so bekommt der Igel schnell sein Überwinterungsgewicht von etwa 600 Gramm. Foto: Patrick Pleul dpa/lbn +++ dpa-Bildfunk +++

Tausende Igel kommen jedes Jahr in menschliche Obhut, müssen nach Verletzungen behandelt und aufgepäppelt werden. Eine der vielen Gefahren für die Tiere sind Mähroboter, die in immer mehr Gärten das Gras kurzhalten. In vielen Kommunen wird deshalb ein Nachtfahrverbot für diese Geräte diskutiert.

Partrick Pleul/dpa