Unfall in Kablow bei KW
: Lkw kollidiert mit NEB-Zug – Folgen für Fahrgäste von RB36

UPDATE 16:05 Uhr: In Kablow, ein Ortsteil von Königs Wusterhausen, ist ein Lkw mit einem Zug der NEB-Linie RB36 kollidiert. Trotz Freigabe der Strecke nach Beeskow gibt es weiterhin Einschränkungen.
Von
Jana Scholz,
Marco Marschall
Kablow
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Unfall bei Königs Wusterhausen: Die Spuren der Kollisionen dieses Zuges mit einem Lkw am Bahnübergang von Kablow sind nicht zu übersehen.

Unfall bei Königs Wusterhausen: Die Spuren der Kollisionen dieses NEB-Zuges der Linie RB36 mit einem Lkw am Bahnübergang von Kablow sind nicht zu übersehen. Der stark beschädigte Zug ist auch der Grund für weitere Einschränkungen auf der Strecke.

Dennis Lloyd Brätsch
  • Unfall in Kablow: Lkw kollidiert mit Zug am Bahnübergang, zwei 16-jährige Jugendliche leicht verletzt.
  • Lkw-Fahrer und zwei Jugendliche mit leichten Verletzungen im Krankenhaus behandelt.
  • Sachschaden von etwa 50.000 Euro; Bahnübergang war bis 10 Uhr gesperrt.
  • Polizei und Rettungskräfte schnell vor Ort, Unfall passierte kurz nach 8:30 Uhr.
  • Zugverkehr zwischen Beeskow und Königs Wusterhausen vorübergehend unterbrochen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Rettungskräfte und Polizei sind am Montagmorgen (18. November) gegen 8:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf dem unbeschrankten Bahnübergang unweit des Zernsdorfer Tanklagers in Kablow (Dahme-Spreewald) gerufen worden.

Beim Überqueren der Gleise hatte ein Lkw-Fahrer die herannahende Regionalbahn RB36 der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) zwischen Beeskow und Königs Wusterhausen übersehen. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem mit Gefahrgut beladenem Lkw und dem Zug der Niederbarnimer Eisenbahn. Das bestätigte Stadtbrandmeister Lars Hengelhaupt aus Königs Wusterhausen auf Nachfrage.

Von den 25 Passagieren trugen zwei 16-jährige Jugendliche bei einem Sturz leichte Verletzungen davon. Mit leichten Verletzungen wurde auch der 55-jährige Lkw-Fahrer ins Krankenhaus gebracht. Der Lokführer blieb unverletzt, teilt die Polizei mit.

Unfall bei Königs Wusterhausen – so groß ist der Schaden

Einer ersten Schätzung zufolge beträgt der Sachschaden insgesamt rund 50.000 Euro. Die Vollsperrung des Bahnübergangs und die Unterbrechung des Zugverkehrs zur Absicherung der Unfallstelle wurden um 10 Uhr wieder aufgehoben, so die Polizei

Für Bahnreisende war und bleibt der Unfall trotz des glimpflichen Ausgangs mit Unannehmlichkeiten und Einschränkungen verbunden. Die Fahrgäste im Zug wurden gegen 9:10 Uhr von der Feuerwehr aus den Waggons geholt und zum Zielbahnhof Königs Wusterhausen gebracht. Das teilt die Niederbarnimer Eisenbahn mit.

Unfall bei Königs Wusterhausen – ein Zug fehlt aktuell

Es wurde kurzzeitig ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Nach 11 Uhr fuhren auch die Züge von Friedersdorf beziehungsweise Königs Wusterhausen wieder durch.

Wie die NEB weiter mitteilt, fehle das Fahrzeug nun allerdings zunächst auf der Strecke, weshalb aktuell jede vierte Fahrt ausfällt. Wie lange das so ist, könne noch nicht gesagt werden.