Virus-Infektion
: Oder-Spree schaltet Coronavirus-Hotline

Mitarbeiter des Beeskower Gesundheitsamtes geben Auskunft zum Coronavirus. Wer Symptome hat, soll einen Arzt anrufen.
Von
Olaf Gardt
Beeskow
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Mitarbeiter des Gesundheitsamtes geben Auskunft zu richtigen Verhaltensweisen. Wer Symptome hat, soll einen Arzt anrufen. (Symbolbild)

Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Generell rät das Amt zu besonnenem reagieren. Wer bei sich oder Angehörigen grippeähnliche Symptome feststelle, sollte zunächst den Hausarzt telefonisch kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Von einem begründetem Krankheitsverdacht werde gesprochen, wenn man neben den Symptomen innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem nachweislich infizierten Menschen hatte oder sich in dieser Zeit in einem der so genannten Risikogebiete aufgehalten habe.

Um mögliche Infektionen zu vermeiden, rät die Verwaltung zu verstärkter Händehygiene. Außerdem solle man auf Begrüßungsrituale mit Körperkontakt verzichten und sich nicht ins Gesicht fassen. Auch häufiges Lüften sei sinnvoll, weil es die Viruslast in Räumen senke.

Die Kreisverwaltung selbst sieht im Moment noch keine Notwendigkeit, an ihrer Arbeitsweise etwas zu ändern. Homeoffice-Arbeitsplätze gebe es nur sehr wenige, man sei da in einer Testphase, heißt es. Die üblichen Sprechzeiten finden ganz normal statt. Auch an den geplanten Sitzungen der Ausschüsse und anderen Kreistagsgremien werde im Moment nicht gerüttelt.

Info:

Auch der Landkreis Oberhavel hat ein Infotelefon eingerichtet.