Um 14 Uhr sollte er Sonnabend (12. November) öffnen, aber schon um 12 Uhr waren die ersten Besucher da: Der zweitägige Novemberbasar in Diensdorf-Radlow ist zum Jahresende immer eine konstante und beliebte Adresse. Wunderschöne kunsthandwerkliche Arbeiten für die Weihnachtsdekoration werden dort angeboten, handbemalte Kugeln, Schmuck, Kränze, Malerei auf Borke, Holzarbeiten, Gestricktes, Kerzen. Ein Besuch lohnt sich auch am Sonntag (13. November).
Gabriele Trilhaase hat ihre gestalteten Karten mitgebracht, mit denen sie seit 2010 auf witzige Art zum Schreiben animieren will. Wer diese kauft, kann in den „Club zur Rettung der Handschrift“ eintreten, ein Spaß, den auch Marina Marutzky aus Rauen mitmachte.
Organisatorin Brigitte Fricke hatte alle Hände voll zu tun, die selbstgebackene Plätzchen und Kuchen sowie Kaffee zu verkaufen.
Möchte mit ihren handgemachten Karten die Handschrift retten, die Künstlerin Gabriele Trilhaase, hier mit Besucherin Marina Marutzky (l.). Weil die Rauenerin in den Club eintritt, bekommt  sie ein Ständchen auf der Mundharmonika.
Möchte mit ihren handgemachten Karten die Handschrift retten, die Künstlerin Gabriele Trilhaase, hier mit Besucherin Marina Marutzky (l.). Weil die Rauenerin in den Club eintritt, bekommt sie ein Ständchen auf der Mundharmonika.
© Foto: Ruth Buder
Die 89-Jährige, die seit 20 Jahren die Märkte und Ausstellungen des Vereins Alte Schulscheune in ihrer Regie hatte, gibt jetzt die Verantwortung an Ute Müller ab. Die 60-Jährige ist Lehrerin, wohnt seit vier Jahren in Diensdorf-Radlow und ist begeistert vom Vereinsleben und den rührigen Helfern. „So etwas Tolles kann man doch nicht einschlafen lassen“, sagte die Ehrenamtlerin.
Am Sonntag hat der Basar noch einmal bis 19 Uhr geöffnet.