: Schneeflocken – warum sich die Flocken gleichen und dennoch jede einzigartig ist
Eine Wanderung durch den verschneiten Wald, malerisch. Nicht nur Naturliebhaber sind fasziniert, auch Wissenschaftler – was am Schnee so besonders ist, wird im Wettermuseum Lindenberg erklärt.
Der Meteorologe Dr. Bernd Stiller, Vorsitzender des Vereins Wettermuseum, vor einem Sammelsurium zum Thema Schnee. Er kennt spannende Details zum Entstehen von Schneeflocken – die streng genommen keine sind.
Monika Rassek
Deutlich zu sehen ist bei der Aufnahme die Struktur des Schneekristalls dank Makroobjektiv: Die Schneeflocke ist keine Flocke, sondern ein klares Kristall.
Egor Kamelew
Den Geschwistern Lilly (4) und Ian (10) interessieren sich noch nicht für die Struktur des Schnees – sie haben Spaß daran, aus den Resten der weißen Pracht am Marktplatz Beeskow Mini-Schneemänner zu bauen.
Jörn Tornow
Johannes Kepler nutzte die Tatsache, dass Sechsecke (Ordnungsprinzip der Natur) stets entstehen, wenn man Kreise oder Kugeln aneinander fügt. Am Beispiel der Bienenwaben wird das sichtbar: Da die Larven im Querschnitt kreisförmig sind, müssen bei der Wabenherstellung Kreise optimal gepackt werden – es entsteht automatisch ein Sechseck-Muster.
Pixabay
Wilson Alwyn Bentley aus den USA gelang es ab dem 15. Januar 1885 als einem der ersten Menschen, Schneekristalle unter dem Mikroskop zu fotografieren. Das Verfahren dazu hatte er selbst entwickelt. Insgesamt fotografierte er mehr als 5.000 Schneekristalle.
Wilson Alwyn Bentley (gemeinfrei)
Winterfreuden: Hauchzart und federleicht – ein kleiner Kristallwirbel von Pulverschnee.