Winterdienst in Oder-Spree
: Neun Fahrzeuge mit modernem Feuchtsalz – so bereitet sich der Landkreis auf den Winter vor

Der Landkreis Oder-Spree teilt mit, dass die Vorbereitungen für den Winterdienst auf den Kreisstraßen abgeschlossen sind. Wenn es friert, kommt ein Salzgemisch zum Einsatz.
Von
Olaf Gardt
Beeskow
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Die Streusalzlager in Brandenburg sind gut gefüllt. Auch der Landkreis Oder-Spree hat die Vorbereitungen auf den Straßenwinterdienst abgeschlossen. (Symbolbild)

Jens Kalaene/dpa

Der goldene Herbst 2022 scheint endgültig vorbei. Schon für Freitag werden Regen und Schneeregen, für die Nächte am Wochenende dann Tiefsttemperaturen bis zu minus sieben Grad angekündigt. Dann sollte man auf seinem Auto die Winterräder aufgezogen haben und auch auf den Straßenwinterdienst vertrauen können.

Der Landkreis Oder-Spree teilt mit, dass er die Vorbereitungen dafür für die Kreisstraßen abgeschlossen hat. „Im Auftrag der Kreisverwaltung werden insgesamt vier Firmen Winterdienstleistungen auf den 118 Kilometern Kreisstraße außerhalb der geschlossenen Ortslagen ausführen. Die beauftragten Unternehmen sind einsatzbereit“, heißt es aus der Verwaltung.

Auf den Kreisstraßen werden nach dem Winterdiensteinsatzplan 2022/2023 folgende Firmen tätig sein :

■ Die TEW Transport und Erden GmbH aus Neißemünde in den Ämtern Neuzelle, Brieskow-Finkenheerd und Schlaubetal, sowie in den Städten Beeskow und Friedland

■ Die Tief- und Ökobau Schiemann GmbH aus Alt Stahnsdorf in den Ämtern Scharmützelsee und Schlaubetal, in der Stadt Storkow (Mark) sowie in den Gemeinden Tauche und Rietz-Neuendorf.

■ Die Westpfahl GmbH aus Spreenhagen im Amt Odervorland.

■ Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg mit der Straßenmeisterei Waldstadt im Amt Spreenhagen.

Eine Ladung reicht für 30 Kilometer Straße

Insgesamt, so der Kreis in seiner Mitteilung, stehen in den beauftragten Unternehmen neun Fahrzeuge bereit, die mit einem modernen Feuchtsalzsystem ausgerüstet sind. Sie können bei Bedarf eine aus Sole und Trockensalz bestehende Salzmischung gezielt auf die Fahrbahn aufbringen. Jedes Fahrzeug habe ein Fassungsvermögen von drei bis vier Kubikmetern Feuchtsalz. Diese Menge reiche durchschnittlich zum Streuen einer Strecke von etwa 30 Kilometern aus.

An Werktagen beginnt die Winterdiensttätigkeit auf den Kreisstraßen um 5 Uhr und an Sonn- und Feiertagen um 6 Uhr früh. Durch den Einsatz von insgesamt vier Winterdienstfirmen sei es möglich, den Berufs- und Schülerverkehr im Kreisgebiet zeitnah abzusichern. Je nach Witterungsverhältnissen müssen die Firmen die Winterdiensteinsätze rund um die Uhr ausführen, um die Verkehrssicherheit auf den Kreisstraßen zu gewährleisten. Die Zuständigkeit für den Winterdienst auf Kreisstraßen innerhalb der Ortslagen, so heißt es weiter, liegt direkt bei den Städten und Gemeinden.

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