Wirtschaft
: Landkreis Oder-Spree will Infrastruktur rund um Tesla ausbauen

Kompensationsflächen zur Aufforstung werden in ganz Brandenburg gesucht. Dadurch soll vor allem Mischwald entstehen.
Von
Olaf Gardt
Beeskow
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19.11.2019, Brandenburg, Freienbrink: Das Güterverkehrszentrum (GVZ) Freienbrink in der Gemeinde Grünheide östlich von Berlin. In dem riesigen Waldgebiet im Hintergrund plant Tesla den Bau einer Gigafactory. (zu „Kommen tierische Untermieter der Tesla-Ansiedlung in die Quere?“) Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Patrick Pleul

Landrat Rolf Lindemann betonte in seinem Geschäftsbericht, dass für den Kreis die eigentliche Arbeit erst nach der Genehmigung des Fabrikbaus beginne. Es gelte dann, „die gegenwärtige unzureichende technische Infrastruktur“ an die neuen Bedarfe anzupassen. Konkret listete Lindemann eine Verkehrsentlastung für Erkner und eine Umgehungsstraße für Neu Zittau auf. Vor den Entscheidungen sei aber auch zu klären, aus welchem Bereich die Tesla-Mitarbeiter einmal einpendeln werden. Beim Land geht man davon aus, dass das Unternehmen Fachkräfte aus ganz Europa locken könne, die in Berlin wohnen wollen. Produktionsarbeiter könnten bis aus Polen nach Grünheide pendeln.