Wunsch für 2020
: Bitte keine Waldbrände in der Lieberoser Heide

Amtsdirektor Bernd Boschan macht sich Sorgen um die Feuerwehren und den Radwegebau.
Von
Katrin Kunipatz
Lieberose
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  • Hubschrauber der Bundespolizei haben beim Löschen des Waldbrandes in der Lieberoser Heide geholfen.

    Hubschrauber der Bundespolizei haben beim Löschen des Waldbrandes in der Lieberoser Heide geholfen.

    Bundespolizei
  • Amtsdirektor Bernd Boschan (r.) blickt zuversichtlich aufs laufende Jahr. Kitas und Schulen sind ausgebucht, die Einwohner schwinden weniger schnell, und der Erholungsort entwickelt sich. Jana Lopper, Geschäftsführerin der Tourismus-Entwicklungsgesellschaft, und Rainer Hilgenfeld (Bürgermeister der Gemeinde Schwielochsee) wollen mit dafür sorgen, dass der Titel "staatlich anerkannter Erholungsort" erhalten bleibt.

    Amtsdirektor Bernd Boschan (r.) blickt zuversichtlich aufs laufende Jahr. Kitas und Schulen sind ausgebucht, die Einwohner schwinden weniger schnell, und der Erholungsort entwickelt sich. Jana Lopper, Geschäftsführerin der Tourismus-Entwicklungsgesellschaft, und Rainer Hilgenfeld (Bürgermeister der Gemeinde Schwielochsee) wollen mit dafür sorgen, dass der Titel "staatlich anerkannter Erholungsort" erhalten bleibt.

    Medienhaus Lausitzer Rundschau
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Denn die Brände in der Lieberoser Heide in den zurückliegenden Jahren haben die Ehrenamtler in der Feuerwehr bis zur Schmerzgrenze belastet, so Boschan.

„Einen Waldbrand bekämpft man nur im Zusammenspiel aller Beteiligten“, sagt er. Feuerwehr, Landesforst, Waldbesitzer, der Kreis und das Land seien gefordert. Deshalb ärgert es Boschan, dass es keinen Waldbrandverantwortlichen für die Lieberoser Heide gibt und im Fall der Fälle die Kostenübernahme für den Hubschrauber immer noch unklar sei.

Zwar habe das Amt ein neues und zwei gebrauchte Fahrzeuge in Betrieb nehmen können, Brunnen wurden gebaut und ein südlicher Brandschutzstreifen angelegt, aber die Tanklöschfahrzeuge, die das Wasser in den Wald bringen, sind 50 Jahre alt. Waldwege wurden gebaut oder nach Munition abgesucht, aber durchgängige Wege von West nach Ost oder Nord nach Süd gebe es immer noch nicht. Die einzelnen Gemeinden hätten sich den Wegebau nun auf die Fahnen geschrieben, so Boschan.

So bleibt Goyatz Erholungsort

Im vergangenen Jahr hat Goyatz seinen Titel "staatlich anerkannter Erholungsort" erfolgreich verteidigt. Gelungen sei dies laut Amtsdirektor Bernd Boschan vor allem der Arbeit der Tourismus-Entwicklungsgesellschaft Lieberose/Oberspreewald und deren Geschäftsführerin Jana Lopper sowie den Touristikern zu verdanken.

Da das Land sein Kurorte- und Erholungsgesetz überarbeitet hat, gilt dieser Titel nur noch bis 2024. Einig sei man sich im Amt jedoch, dass man diesen Titel weiterführen will. Die Verteidigung soll bald erfolgen und würde dann für zehn Jahre Bestand haben.