"Wir freuen uns besonders, dass wir dieses Mal auch zwei polnische Hardcore-Bands im Programm hatten", berichtete Sebastian Hennig vom Jugendzentrum Kulti in Biesenthal. Die Triola Band war eigens aus der polnischen Stadt Nowy Tomyls angereist, um das Publikum mit harten Klängen zum Pogen zu bringen. Mit Nowy Tomyls verbindet Biesenthal eine 20-jährige Städtepartnerschaft. Die zweite polnische Band kam aus Danzig: "Die Gruppe Hellvoid wollen wir unbedingt auch im Auge behalten", schwärmte Sebastian Hennig, "ich bin mir sicher, dass sie sich gut entwickeln wird." Er hofft, dass die Danziger Jungs nicht zum letzten Mal in Biesenthal waren. Daneben feierte das überwiegend junge Publikum die Nachwuchsbands aus der Region, darunter The Future Died Last Night, Dead Phoenix, Empire of Giants, Delta Alpha  und MrsGoat.
Festival soll vielfältiger werden
Auch Bürgermeister Carsten Bruch (CDU) machte ein Stippvisite und begrüßte die Gäste. Pogo Tanzen hat ihn zwar niemand gesehen, dafür lobte er das Engagement der Musiker und der Festival-Organisatoren, die teilweise schon seit zwanzig Jahren bei der Vorbereitung mithelfen – alle ohne Bezahlung. Auch zum Motto "Bunt statt Braun" positionierte er sich: "Wir sind gegen Ausgrenzung und gegen Nazis", so Bruch. Unterstützt wurde das Festival auch von den Biesenthaler Firmen TZMO und Märkisch Grün, von der Sparkasse Barnim und der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Nächstes Mal will Sebastian Hennig vom Kulti das Line-Up noch etwas vielfältiger gestalten. "Nicht jeder steht auf Hardcore und Metal", gibt er zu, "zum 20-jährigen Jubiläum der Rockenden Eiche geben wir uns Mühe, noch andere Musikstile anzubieten." Vielleicht kommen dann auch die Leute aus Biesenthal, die bisher noch einen Bogen um das Konzert machten.