Im vergangenen Dezember war das Areal bereits vergeblich für 400 000 Euro angeboten worden (MOZ berichtete). Für eine Auktion am 19. Juni in Berlin wurde der Einstiegspreis nun auf 315 000 Euro gesenkt.
Die Problemlage für die dort stehenden Häuser hat sich allerdings nicht verändert: Sie sehen zwar so aus, als ob man dort wohnen könnte, aktuell darf man es aber  nicht. Die Gebäude – auch eine Werkstatt und ein Garagenkomplex gehören dazu – liegen im Außenbereich und im Biospährenreservat Schorfheide-Chorin, das Areal ist als Fläche für Landwirtschhaft ausgewiesen. Beim ersten Versuch, einen neuen Eigentümer zu finden, ließ sich im Dezember 2019 nicht klären, ob sich künftige Bewohner auf Bestandsschutz berufen können.
Diese Frage wird im aktuellen Versteigerungskatalog des Auktionshauses Deutsche Grundstücksauktionen AG nicht mehr aufgeworfen. Jetzt sichert der Verkäufer ausdrücklich das dauernde Wohnrecht an den Wohngebäuden zu. Er werde "die erforderliche Baugenehmigung nach Erteilung durch den Landkreis Barnim dem Ersteher kostenfrei zur Verfügung stellen", verspricht er laut Katalog weiter. Was allerdings passiert, wenn diese Genehmigung verweigert wird, bleibt offen.
Das Idyll in der Schorfheide soll am 19. Juni im Berliner abba-Hotel unter den Hammer kommen. Wegen der Corona-Schutzvorschriften wird die Auktion möglicherweise ohne Publikum stattfinden müssen und dann per Live-Stream im Internet übertragen.
Weitere Informationen unter www.dga-ag.de