Auszeichnung: Bernauer erhielt Regine-Hildebrandt-Medaille der Awo-Verbände Berlin und Brandenburg

Ausgezeichnet: Der Panketaler Burkhard Tomaschewski (M.) vom AWO-Kreisverband Bernau erhielt aus den Händen von Wilhelm Schmidt (l.), Vorsitzender des Präsidiums des AWO Bundesverbandes, und Martin Gorholt,Chef der Staatskanzlei, die Regine-Hildebrandt-Medaille.
Stefan Specht PotsdamDie Landesverbände der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Berlin und Brandenburg haben Burkhard Thomaschewski mit der diesjährigen Regine-Hildebrandt-Medaille ausgezeichnet. Der Panketaler engagiert sich seit mehr als 15 Jahren für die soziale Organisation. Der ehemalige Oberst der Bundeswehr unterstütze sozial Benachteiligte und habe sich maßgeblich für den Bau eines Awo-Altenpflegeheims in der Hussitenstadt eingesetzt, heißt es in der Begründung.
„Es braucht Menschen wie Burkhard Thomaschewski. Menschen, die sich unermüdlich in Politik und Gesellschaft für die Durchsetzung von Rechten benachteiligter Menschen nachhaltig und wirkungsvoll einsetzen. Menschen, die selbstbewusst für die demokratischen Grundwerte eintreten. Menschen, die im Sinne Regine Hildebrandts über die Maße und mit einem großen Wirkungskreis für die Ideale der Arbeiterwohlfahrt streiten“, sagte die Geschäftsführerin des Awo-Landesverbandes Brandenburg, Anne Baaske, in ihrer Rede.
Die Landesverbände ehrten Thomaschewski im Rahmen des traditionellen Awo-Neujahrskonzertes Klassik in der Berliner Philharmonie. Für das Konzert mit dem Landespolizeiorchester Brandenburg hatte der Chef der Staatskanzlei, Martin Gorholt, die Schirmherrschaft übernommen.
Der SPD-Politiker würdigte in seiner Laudatio vor rund 1400 Gästen das Wirken der Arbeiterwohlfahrt in Brandenburg und das Engagement Thomaschewskis in Bernau: „Awo-Gründerin Marie Juchacz hat sich wahrscheinlich nicht träumen lassen, dass die Arbeiterwohlfahrt 100 Jahre nach ihrer Gründung ein so wichtiger Wohlfahrtsverband in Deutschland sein würde. Für Marie Juchacz waren immer die Grundsätze der Menschlichkeit und Solidarität maßgeblich. Und das ist 2019 genauso wichtig wie 1919 bei der Gründung der Awo. In Brandenburg lebt die Arbeiterwohlfahrt diese Grundsätze heute in 80 Kitas, 30 Altenpflegeheimen, in vier Werkstätten für Menschen mit Behinderung, in Eltern-Kind-Zentren sowie Jugend- und Seniorenclubs. Diese gelebte Solidarität ist überall im Land wichtig und ich bin allen dankbar, die sich haupt- und ehrenamtlich dafür einsetzen. Auch Burkhard Thomaschewski gehört zu diesen stillen Helden, die mit anpacken, sich für Teilhabe und Inklusion stark machen, die sich für Schwächere einsetzen und überall dort zur Stelle sind, wo Hilfe nötig ist. Dafür großer Dank der Brandenburger Landesregierung.“
Mit der Regine-Hildebrandt-Medaille werden Persönlichkeiten, Projekte oder Initiativen ausgezeichnet, die sich im Sinne Regine Hildebrandts um das Gemeinwohl und das Ansehen der Arbeiterwohlfahrt verdient gemacht haben.