Mit dem Schrecken davon gekommen ist ein Lokführer auf der Bahnstrecke der Linie RB27 von Berlon-Karow in Fahrtrichtung Groß Schönebeck. Auf dem Gleisbett stand am Freitag, 15. Oktober gegen 18.40 Uhr, ein 55-jähriger Mann. Als der Lokführer ihn sah, machte er sofort eine Vollbremsung und schaffte es, den Zug rechtzeitig zu stoppen.
Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurde der 55-Jährige durch den anwesenden Notarzt in das Martin-Gropius-Krankenhaus in Eberswalde eingewiesen. Der Zug konnte anschließend seine Fahrt ohne Verletzte fortsetzen.
In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen oder Suizidversuche – außer die Tat erfährt durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Sollten Sie selbst das Gefühl haben, dass Sie Hilfe benötigen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Ihnen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Weitere Hilfsangebote gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.