Pendler und Ausflügler müssen sich ab dem Wochenende im Barnim auf weitere Einschränkungen im Bahnverkehr einstellen. Auf gleich drei Linien wird der Verkehr eine Woche lang unterbrochen. Reisende müssen dann wieder in Busse umsteigen.
Nach Auskunft der Deutschen Bahn wird am Freitag, 13. Januar, 19.15 Uhr der Zugverkehr zwischen Eberswalde, Bernau und Berlin eingestellt. Der Grund sind Bauarbeiten. Betroffen sind die Regional-Express-Linien RE3 und RE66 sowie die Regionalbahn RB24. Der RE66 verkehrt auch nicht zwischen Angermünde und Eberswalde. Erst eine Woche später, am Freitag, 20. Januar, sollen die Züge ab 20.30 Uhr wieder regulär fahren.

Ersatzverkehr mit Bussen

Zwischen Angermünde und Eberswalde werden Reisende gebeten, den RE3 zu nutzen. Zwischen Eberswalde und Bernau wird Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Ab Bernau kann in Richtung Berlin-Gesundbrunnen die S-Bahn-Linie 2 genutzt werden. Zwischen Bernau und Berlin-Hohenschönhausen herrscht ohnehin noch Schienenersatzverkehr mit Bussen.
Pendler zwischen Eberswalde und Bernau dürften der kommenden Woche mit Sorge entgegensehen. Vorheriger Ersatzverkehr zwischen den beiden Barnimer Städten soll oft nicht geklappt haben. Busfahrer hätten mitunter den Biesenthaler Bahnhof nicht angefahren. Außerdem sollen Busse zu selten gefahren und überfüllt gewesen sein.
Ende Januar soll es in Bernau ein Krisengespräch mit Vertretern der Deutschen Bahn sowie den Städten Bernau und Eberswalde und der Kreisverwaltung geben. Hintergrund ist die lange Sperrung der Bahnstrecke zwischen Bernau und Berlin-Hohenschönhausen.
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