Bahnhofs-Passage in Bernau: Frau wirft bei Edeka mit Geld um sich – Polizei greift ein

In Bernau hat eine Frau mit einer großen Menge Geld um sich geworfen. (Symbolbild)
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- 62-jährige Frau verteilt massenhaft Geld in Bernauer Edeka-Filiale – Polizei greift ein.
- Supermarkt-Mitarbeiter sammeln Geld und übergeben es der Polizei – fünfstellige Summe gesichert.
- Frau später vor Bank am Marktplatz gefunden – erhält medizinisch-psychische Betreuung.
- Zeugin gibt dreistelligen Betrag ab, vermutlich Teil des Vermögens der Frau.
- Polizei betont ehrliches Handeln der Zeugen – Geld bleibt der Frau so erhalten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zu einem ungewöhnlichen Polizeieinsatz kam es bereits am Freitag, 22. August, in Bernau: Eine Frau hatte im Edeka-Markt in der Bahnhofs-Passage im wahrsten Sinne des Wortes mit Geld um sich geworfen. Was zu dem Fall bekannt ist.
Laut Polizeibericht wurden die Beamten am Freitagvormittag gegen 10 Uhr von Mitarbeitern des Supermarktes über folgende Situation informiert: Eine Frau stehe im Geschäft und würde Geld verschenken und sogar mit diesem um sich werfen.
„Die Polizei wird wiederkehrend zu Einsätzen gerufen, in denen Personen auffallen, die sich augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand befinden“, erläutert die Pressestelle der Polizei den anschließenden notwendigen Einsatz. „Manchmal gehen von diesen Personen Gefahren aus, manchmal geht es aber auch darum, diese Personen und ihre Interessen selbst zu schützen.“ Letzteres sei im beschriebenen Fall nötig gewesen.
Dabei wurden die Einsatzkräfte aber auch tatkräftig von den Markt-Mitarbeitern unterstützt: Diese hatten bis zum Eintreffen der Polizei die Geldscheine eingesammelt und aufbewahrt. Die Frau hatte bis dahin das Geschäft jedoch bereits verlassen.
Polizei schreitet in Bernau ein: Frau (62) erhält medizinische Hilfe
Kurze Zeit später wurden die Polizisten allerdings darüber informiert, dass sich die Dame am Marktplatz in Bernau vor einer Bank aufhalte. So war es dann auch. Dort angekommen wurden die Beamten von Einsatzkräften des Rettungsdienstes unterstützt, die in der Folge dafür sorgten, dass die 62-jährige Frau medizinische beziehungsweise psychische Hilfe erhielt.
Im Verlauf des Tages wurde dann eine weitere Barnimerin bei der Polizei vorstellig: Sie gab einen dreistelligen Bargeldbetrag ab, der vermutlich ebenfalls dem Vermögen der 62-Jährigen zuzuordnen ist. „Insgesamt konnte die Polizei einen fünfstelligen Geldbetrag sicherstellen, der ohne das besonnene und ehrliche Agieren der Hinweisgeber und Zeuginnen und Zeugen der 62-Jährigen vermutlich nicht mehr zur Verfügung stehen würde“, so die Polizei.

