Betrug im Barnim
: Schüler tappen in Social-Media-Falle - wie kam es dazu?

Ein Code per SMS - und plötzlich läuft ein ungewollter Handyvertrag auf den Namen der Eltern. Wie Trickbetrüger über soziale Netzwerke bei Schülern zuschlagen, zeigt dieser aktuelle Fall im Barnim.
Von
dpa
Bernau/Eberswalde
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Eine Jugendliche sitzt auf dem Boden und nutzt ein Smartphone - auf dem Display sind verschiedene Apps zu sehen.

Elisa Schu/dpa
  • Betrüger täuschen Schüler im Barnim über Social Media und verursachen 2.100 Euro Kosten.
  • Täter gaben sich als Freunde aus und forderten Handynummern der Jugendlichen an.
  • Per SMS erhielten Schüler Authentifizierungscodes, die sie unwissend weitergaben.
  • Mit den Codes schlossen die Täter ungewollte Handyverträge auf Elternnamen ab.
  • Die Polizei ermittelt wegen Betrugs und warnt vor ähnlichen Maschen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Drei minderjährige Schüler sind über eine Social-Media-Plattform Opfer von Trickbetrügern geworden. Ein Unbekannter hatte den Schülern aus dem Landkreis Barnim über die Plattform geschrieben und sich dabei als ihr Freund ausgegeben, wie die Polizei mitteilte. Die Schüler schlossen, ohne es zu wissen, Handyverträge ab, die bei den Eltern als Vertragsinhabern Kosten von etwa 2.100 Euro verursachten.

Der oder die Täter gingen dabei trickreich vor. Zunächst gaben sie vor, die Nummern der Schüler nicht mehr zu haben, woraufhin diese ihre Nummern zusendeten. Die Nummern wurden bei einem Kaufverfahren hinterlegt, woraufhin im Rahmen einer Authentifizierungsstufe ein Code an die Schüler geschickt wurde. Der angebliche Freund gab vor, zur Entsperrung seines Handys diesen Code zu benötigen, den er an die Jugendlichen per SMS hatte senden lassen. Diese sendeten den Code an den oder die Täter weiter und autorisierten somit die Käufe. Die Abbuchungen erfolgten über die hinterlegten Zahlungskonten.

Dem Täter oder den Tätern gelang es somit, mittels fremder Daten Waren zu bestellen. Die Polizei ermittelt nun wegen Betrugs.