Brand in Bernau
: Bungalow brennt nieder – Polizei vermutet Brandstiftung

Erneut ist ein Wochenendhaus im Barnim ausgebrannt – diesmal in Bernau. Was bislang bekannt ist.
Von
Tilman Trebs
Bernau
Jetzt in der App anhören
Feuerwehr - Symbolbild: ARCHIV - 24.03.2023, Niedersachsen, Bad Zwischenahn: Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr steht auf einem Parkplatz. (zu dpa: «Feuerwehr löscht brennenden Carport und mehrere Autos») Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Zu einem Bungalowbrand mussrte die Feuerwehr in Bernau ausgücken (Symbolfoto).

Hauke-Christian Dittrich/dpa
  • In Bernau brannte ein leerstehender Bungalow bis auf die Grundmauern nieder.
  • Polizei vermutet Brandstiftung, Schaden rund 6.000 Euro.
  • Vor einer Woche brannte ein Wochenendhaus in Wandlitz nieder; ein Toter gefunden.
  • Der Verstorbene in Wandlitz war ein 35-Jähriger, der nicht dort lebte.
  • Polizei ermittelt weiter in beiden Fällen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Erst Wandlitz, jetzt Bernau: Erneut ist ein Haus auf einem Wochenendgrundstück in Flammen aufgegangen. Nachdem vor einer Woche ein Haus in Wandlitz niedergebrannt ist, traf es nun einen Bungalow in Bernau.

Wie die Polizei am Sonntag (10. November) berichtete, wurde die Polizei am Freitagnachmittag auf ein Grundstück an der Blumberger Chaussee gerufen. Dort war aus noch ungeklärter Ursache ein alter leerstehender Wochenendbungalow in Brand geraten.

Haus brennt bis auf die Grundmauern nieder

„Die Feuerwehr brachte das Feuer soweit unter Kontrolle, dass keine weiteren Sachgüter im Umfeld beschädigt wurden“, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Der Bungalow selbst sei jedoch bis auf die Grundmauern niedergebrannt.

Der Sachschaden wurde zunächst auf rund 6.000 Euro geschätzt. Die Ermittler gehen nun dem Verdacht der Brandstiftung nach.

Toter nach Brand in Wandlitz gefunden

Nur eine Woche zuvor war ein Wochenendhaus an der Prenzlauer Chaussee in Wandlitz niedergebrannt. Auch das galt zunächst als unbewohnt. Im Zuge der Löscharbeiten wurden allerdings menschliche Überreste gefunden. Der Tote konnte zunächst nicht identifiziert werden. Inzwischen ist klar: Es handelt sich um einen 35-Jährigen, der allerdings nicht in dem Haus lebte. Die Polizei ermittelt weiter den Hintergründen der Tragödie.