Angesichts steigender Infektionszahlen mit dem Coronavirus in Berlin und Brandenburg sind Besuche auf dem Campus der Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg in Bernau ab sofort und bis auf Weiteres nicht mehr möglich.
„Wir haben diese Entscheidung besonnen abgewogen. Wenngleich sie keine einfache war, sehen wir diesen Schritt als unbedingt notwendig an, um Patienten, Bewohner und Mitarbeiter zu schützen“, sagt Geschäftsführer Kurt-Josef Michels. Wie lange die Besucherregelung gilt, ist abhängig von der Corona-Entwicklung in den kommenden Tagen und Wochen.

Besuchsstopp auch für die Seniorenresidenzen

Das integrative Zusammenleben ist in der Waldsiedlung ein besonderes. Hier leben Rehabilitanden, Bewohner in den Seniorenresidenzen und Anwohner auf einem Campus. Das ehemalige Domizil der DDR-Polit-Spitze zieht regelmäßig auch Tagestouristen an. Die Besucherregelung gilt sowohl für Tagestouristen als auch für Patientenbesuche oder Besuche in den Seniorenresidenzen Birkenhof und Ulmenhof sowie für das Wachkomazentrum Regine-Hildebrandt-Haus.

Ausnahmen für Schwerstbetroffene

Ausnahmen von der Besucherregelung gelten für Schwerstbetroffene und Patienten beziehungsweise Bewohner in einem lebensbedrohlichen Zustand. Feste Bezugspersonen dieser Patienten und Bewohner haben die Möglichkeit, Besuche rechtzeitig vorher telefonisch anzumelden und sie dürfen weiterhin eine wichtige Stütze für ihre Angehörigen sein.
Um die Rehabilitation in der Brandenburgklinik zu gewährleisten, werden sämtliche Patienten auch weiterhin bei ihrer Aufnahme auf eine Infektion mit Sars-CoV-2 getestet und bis zum Vorliegen eines eindeutigen negativen Testergebnisses im Allgemeinen bis zu einem Tag isoliert, ohne dass dadurch der Rehabilitationsablauf beeinträchtigt wird. Regelmäßige Tests erfolgen auch bei Mitarbeitern, etwa beim geringsten Infektionsverdacht oder nach der Rückkehr aus dem Urlaub.
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