Der in Bernau beheimatete Circus Samadhi hat eine Futterspende des Ahrensfelder Landwirtschaftsbetriebs Jürgen Heinicke erhalten. Die Lieferung von Heu, Stroh, Weizen und Hafer übergab Jürgen Heinicke im Winterquartier des Zirkus an Direktorin Bianca Ortmann.

Keine Auftritte, keine Einnahmen

„Wegen der Pandemie können wir schon seit über einem Jahr nicht mehr auftreten. Deshalb haben wir keine Einnahmen und müssen auf staatliche Unterstützung zurückgreifen, die allerdings nicht ausreicht, um Mensch und Tier zu versorgen“, erklärt die Zirkusdirektorin. „So sind wir auch auf Spenden angewiesen und freuen uns sehr über die großzügige Spende von Jürgen Heinicke. Unser Ziel und unser größter Wunsch bleibt es allerdings, bald wieder aufzutreten und unser kleines und großes Publikum zu erfreuen.“

Unternehmer: Zirkus muss weiterleben

Jürgen Heinicke erklärte: „Zum einen empfinde ich als Unternehmer Verantwortung dafür, was in der Region passiert. Dazu gehört, dass ein hier beheimateter Zirkus auch in Zeiten von Corona weiterleben muss. Außerdem bin ich selbst ein Freund des Zirkus und möchte, dass meine Kinder bald wieder in Vorstellungen gehen können.“
Initiiert hatte die Spendenaktion die Biesenthaler Tierärztin und CDU-Bundestagskandidatin Sabine Buder. Ihre Forderung geht über diese wichtige Soforthilfe hinaus: „Der Circus Samadhi ist eines von vielen Unternehmen der Unterhaltungsbranche, denen seit Monaten keine Öffnungsperspektive geboten wird. Das ist schlecht für die Artisten und schlecht für die Tiere“, so Dr. Buder. Den Zirkusangestellten und Tieren müsse auch vom Staat schnell und unbürokratisch geholfen werden.
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