Corona-Pandemie
: Regenbogen im Fenster als Farbtupfer gegen das Virus

Mit Regenbögen werden Fenster verschönert. Du bist nicht alleine, so die Botschaft der Aktion von Kindern für Kinder.
Von
Tatjana Littig
Bernau
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Machen mit: Anja Goldschmidt aus Bernau und ihre beiden Töchter Ella (li.) und Émie zeigen den Regenbogen, den sie ins Fenster geklebt haben.

Wolfgang Rakitin

Am vergangenen Wochenende muss es gewesen sein. Da hat Anja Goldschmidt von der Regenbogen-Aktion erfahren. „Wir machen da mit!“, schoss es der Mutter zweier Mädchen durch den Kopf. Gesagt, getan. Mit Glitzerstiften malte die dreijährige Émie ihr Exemplar am Montag auf Papier und schnitt es aus. Mit dabei, wenn auch keine große Hilfe: die sechsmonatige Schwester Ella.

Gut sichtbar platzieren

Am Küchenfenster des Hauses in Nibelungen hängt nun der farbenfrohe Regenbogen. Für das Wohnzimmerfenster haben sich Lisa Roll und ihre dreijährige Tochter Arya entschieden. Mit Kreidestiften haben sie direkt auf die Scheibe gemalt, ein mühsames Unterfangen angesichts der Größe. „Ich war selbst überrascht, dass meine Tochter so lange durchgehalten hat“, erzählt die 26-jährige Mutter lachend.

Doch nicht nur einen Regenbogen haben die zwei aufs Fenster gezaubert. Wer an dem Haus der Familie in Zepernick vorbeiläuft, der kann auch Blümchen und einen Dino entdecken, letzteres jedoch nur mit Kennerblick. Lisa Roll ist bislang kein Regenbogen beim Spaziergang aufgefallen, aber sie weiß, dass es in ihrer Straße noch mindestens einen weiteren gibt. Und wer weiß: Vielleicht wird am Wochenende auch anderswo in der Region gemalt und gebastelt.