Mit der Umstellung auf versetzte Anfangszeiten des Unterrichts in der Grundschule am Pfefferberg in Biesenthal ist es für Schüler aus Danewitz zu erheblichen Problemen gekommen. Schüler aus der Klassenstufe 3 und 4, deren Unterricht um 8 Uhr beginnt, kommen aufgrund der Busfahrzeiten bereits kurz nach 7 Uhr in der Schule an. Mit dem Thema hat sich jetzt die Stadtverordnetenversammlung befasst, da auch nach Gesprächen mit der Barnimer Busgesellschaft und dem Staatlichen Schulamt keine Lösung gefunden wurde.

Ministerium legte gestaffelte Anfangszeiten fest

Wie Schulleiterin Cornelia Grasse erläuterte, war der gestaffelte Unterrichtsbeginn vom Land verbindlich festgelegt worden, um eine Staubildung zum Unterrichtsbeginn zu vermeiden. Aus Danewitz besuchen 14 Kinder die Schule. Einige werden von Eltern gebracht, andere haben andere Anfangszeiten, so dass zwei Kinder von dieser Situation betroffen sind. Wenn sie in der Schule ankommen, werden sie bis zum Unterrichtsbeginn im Musikraum betreut.
Das aktuelle Zeitfenster sei in der Schulkonferrenz beschlossen worden. Eine Verschiebung des Unterrichtsbeginns sei erwogen worden, doch dies hätte rund 100 andere Kinder betroffen. Parallel dazu habe es einen Antrag auf eine Veränderung der Fahrzeiten bei der Barnimer Busgesellschaft  gegeben. Aufgrund der Einbindung des Busses in den Fahrplan sei dies nicht möglich gewesen .

Anfrage bei privaten Fuhrunternehmen brachten keine Lösung.

Wie Amtsdirektor André Nedlin sagte, habe die Verwaltung Transportunternehmen angefragt. Diese hätten jedoch keine freien Kapazitäten gehabt oder rund 200 Euro am pro Tag verlangt. Diese Ausgaben wären vom Landkreis nicht ersetzt worden, da ein Schulbusverkehr angeboten werde.
Cornelia Grasse bedauerte, dass es „keine für alle richtige Lösung“ gebe, welche Variante auch gewählt werde. Margitta Mächtig (Linke) schlug vor, dass andere Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren, gefragt werden, ob sie noch ein weiteres Kind mitnehmen könnten. Die Anregung griff die Stadtverordnetenversammlung auf.
Mehr zu Corona und den Folgen für Berlin und Brandenburg lesen Sie auf einer Themenseite.