CSD in Bernau 2026: Neuer Termin nach Hitze-Absage für Christopher Street Day

Regenbogenfahnen in Schaufenstern in Bernau: Die Demonstration fiel Ende Juni 2026 wegen der extremen Hitze aus. Nun gibt es einen zweiten Anlauf. (Symbolbild)
Wolfgang Kumm/dpa- CSD in Bernau wurde Ende Juni wegen angekündigter Hitze von knapp 40 Grad abgesagt.
- Neuer Termin ist Sonnabend, 26. September 2026: Start 13 Uhr am Bahnhof unter der Gleisbrücke.
- Programm steht noch nicht fest, Sicherheit war laut Orga-Team Grund der Absage.
- Fahnenaktion lief dennoch: Rund 20 Läden, Restaurants und Organisationen machten mit.
- Regenbogenfahnen bleiben hängen und sollen vor dem Nachholtermin erneut gezeigt werden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Regenbogenfahnen hingen bereits in den Schaufenstern, doch die Demonstration fiel aus: Wegen der angekündigten Temperaturen von knapp 40 Grad hatte das Organisationsteam den Christopher Street Day (CSD) in Bernau Ende Juni kurzfristig abgesagt. Jetzt soll der vierte Bernauer CSD nachgeholt werden.
Als neuer Termin ist Sonnabend, 26. September 2026, vorgesehen. Die Demonstration soll um 13 Uhr am Bahnhof unter der Gleisbrücke beginnen. Wie das weitere Programm aussieht, steht bislang nicht fest.
Nach Angaben des Organisationsteams war die Absage Ende Juni vor allem aus Sicherheitsgründen nötig. Die Hitze hätte insbesondere für ältere Menschen, Familien mit Kindern und chronisch Kranke ein Risiko dargestellt. Zudem sei fraglich gewesen, ob das geplante Schutz- und Awarenesskonzept unter diesen Bedingungen umgesetzt werden könne.
Während die Demonstration verschoben wurde, fand eine andere Aktion wie geplant statt. Rund 20 Geschäfte, Restaurants und Organisationen in der Bernauer Innenstadt beteiligten sich erstmals an einer gemeinsamen Fahnenaktion.
Regenbogenfahnen bleiben Teil des CSD Bernau
In Schaufenstern und an Gebäuden waren Regenbogenfahnen und Wimpelketten zu sehen. Die Aktion war gemeinsam mit dem Citymanagement vorbereitet worden und sollte unabhängig von der Demonstration ein Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz setzen.
Andrea Kreinbring vom Citymanagement wertete die Beteiligung als Ausdruck von Offenheit und Gastfreundschaft in der Stadt. Auch das CSD-Bündnis sprach von einer positiven Resonanz.
Die Fahnen bleiben bei den teilnehmenden Geschäften und Einrichtungen. In der Woche vor dem Nachholtermin sollen sie erneut aufgehängt werden. Nach Angaben des Bündnisses können sich weitere Geschäfte und Organisationen an der Aktion beteiligen.


