Einbrecher in Berlin ging baden
: Hubschraubereinsatz nach Flucht in Marzahn-Hellersdorf Richtung Ahrensfelde

In Marzahn wurden zwei Einbrecher von der Polizei gejagt. Einer von ihnen versuchte durch einen Sprung ins Wasser zu entkommen, vergeblich.
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Berlin
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Auch der Sprung ins kalte Wasser verhalft diesem mutmaßlichen Einbrecher nicht zur Flucht. Ein Polizeihubschrauber entdeckte den jungen Mann. Festnahme!

Dominik Totaro

Zeugen haben am Freitagabend, 13. Januar, in Berlin-Marzahn die Polizei alarmiert, nachdem zwei junge Männer einen Transporter aufgebrochen und Werkzeug gestohlen. Die beiden mutmaßlichen Diebe lieferten sich zunächst eine halsbrecherische Verfolgung durch Marzahn, bevor sie versuchten zu Fuß zu entkommen. Auch der Sprung ins Wasser der Wuhle konnte einem der Täter nicht helfen, ein Polizeihubschrauber entdeckte den Mann.

Den Angaben der Polizei zufolge sollen Anwohner aus der Havemannstraße in Berlin-Marzahn kurz vor 22 Uhr die Polizei alarmiert haben. Auf einem Parkplatz machten sich zwei junge Männer an einem Transporter zu schaffen. Sie sollen das Fahrzeug aufgebrochen und hochwertiges Werkzeug aus diesem entwendet haben.

Anschließend flüchteten die Täter laut Zeugenaussagen mit einem roten 3er-BMW über die Märkische Allee in Richtung Ahrensfelde. Eine Streifenwagenbesatzung konnte das beschriebene Fahrzeug kurz vor der Stadtgrenze feststellen.

Duo liefert sich Verfolgungsjagd

Polizisten versuchten den BMW demnach auf der Märkischen Allee zu stoppen und zu kontrollieren. Die beiden mutmaßlichen Einbrecher ließen sich von den Anhalteversuchen der Polizei jedoch wenig beeindrucken und flüchteten zunächst in Richtung Eiche (Ahrensfelde) und von dort über die Landsberger Chaussee in Richtung Zossener Straße.

Mit diesem roten 3er-BMW lieferte sich das Duo eine halsbrecherische Verfolgung durch Marzahn und Hellersdorf.

Dominik Totaro

Laut Polizei soll das Duo dabei mehrere rote Ampeln missachtet haben. In der Zossener Straße verlor der Fahrer des BMW wohl die Kontrolle über sein Fahrzeug und raste auf einen Bürgersteig, wo das Fahrzeug zu stehen kam. Auch davon zeigten sich die beiden Flüchtenden zunächst unbeeindruckt und ergriffen nun die Flucht zu Fuß in Richtung Wuhle-Wanderweg.

Polizei fischt mutmaßlichen Einbrecher aus dem Wasser

Schon kurze Zeit später klickten die Handschellen bei einem der beiden Flüchtigen. Von dem zweiten mutmaßlichen Täter fehlte zunächst jede Spur. Die Beamten setzten neben einer Einsatzhundertschaft auch Diensthunde und einen Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera ein. Spätestens jetzt dürfte sich auch der zweite Flüchtige von der raschen Polizeiarbeit beeindruckt zeigen.

In dem Wagen fanden die Beamten mutmaßliches Diebesgut. Zeugen wollen beobachtet haben, wie die beiden Männer Werkzeug aus einem Transporter entwendeten.

Dominik Totaro

Dieser versuchte sich noch mit dem Sprung ins kühle Nass der Wuhle vor der Polizei zu verstecken. Der Hubschrauber konnte ihn jedoch mithilfe der Wärmebildkamera punktgenau orten. Beamte fischten ihn schon kurze Zeit später aus dem Wasser.

Fahrzeug und Diebesgut sichergestellt

Die beiden mutmaßlichen Diebe sind noch in der Nacht für die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei überstellt worden. Der BMW, in dem das Duo zunächst geflüchtet war, wurde samt Diebesgut sichergestellt.

Drei Polizisten mussten ihren Dienst nach diesem Einsatz kurzzeitig unterbrechen, um sich trocken zu legen. Ein Polizist soll während der Verfolgung zu Fuß auch verletzt worden sein. Der Beamte musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert werden. Die weiteren Ermittlungen dazu führt nun ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3.

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