Erschöpft, aber zufrieden sind die Panketaler Feuerwehrleute am Mittwoch um 17.30 Uhr aus dem überfluteten Erftstadt zurückgekehrt. Der 48-jährige Gemeinde-Wehrführer Thomas Bielicke berichtete von dankbaren und erstaunlich gefassten Westfalen. Viele hätten alles verloren.

Spendenkonto Hochwasserhilfe

Für die Spenden aus Brandenburg haben die MOZ und die Lausitzer Rundschau gemeinsam mit dem Landkreis Märkisch-Oderland ein Konto eingerichtet: Landkreis Märkisch-Oderland, IBAN: DE39 1705 4040 0020 0662 95, Stichwort: Spenden Hochwasserhilfe 2021

Panketaler pumpen Keller aus

Mit der extra vor einem Jahr angeschafften Schmutzwasserpumpe konnten Flächen frei- und Keller ausgepumpt sowie dem Technischen Hilfswerk (THW) aus Aachen, das vor Ort mithalf, zur Hand gegangen werden. „Wir sprechen doch eine Sprache, das war kein Problem“, so der Zepernicker. Seit Sonntag war die Einheit der Gemeinde Panketal im Einsatz im Katastrophengebiet. Vor allem Strom anzuschließen habe Vorrang gehabt. Nach dem THW kamen Elektriker, bis alles lief.

Gemeinsam geschuftet und gegrillt

„Die Menschen sind so freundlich“, berichtete Bielicke. Im Schützenhaus, das auch unter Wasser, aber schon leer gepumpt war, „konnten wir das WC benutzen. Sie gaben uns auch einen Grill, das war echt toll.“ Gemeinsam wurde geschuftet, aber auch gelacht. „Wir haben es mit dem Kauf unserer Pumpe und des Notstromaggregats genau richtig gemacht, alles hat so funktioniert, wie wir gehofft haben“, schätzt der Wehrführer ein. Noch einmal werde die Truppe aber zunächst nicht aufbrechen.
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