Fußball: FSV Bernau bleibt weiter ungeschlagen
Dass der FSV-Vorstand bekannt geben ließ, man werde den Vertrag mit Trainer Christian Städing in der kommenden Saison nicht verlängern, scheint das Team nicht zu hemmen. "Ich hatte anfangs die Befürchtung, dass sich das negativ auswirkt, aber das ist gar nicht so“, erklärt Christian Städing. Der Trainerwechsel und der Nicht-Aufstieg seien in der täglichen Arbeit gar kein Thema. „Die Mannschaft will bestmöglich abschneiden. Man merkt, dass sie alle Bock haben.“
Bock hatten die Bernauer auch in Falkensee. Zwei 100prozentige Chancen von Ceif Ben-Abdallah und Damir Coris konnte Falkensees Keeper Kai Spangenberg mit tollen Reflexen parieren in Hälfte eins noch parieren.
Auch in Halbzeit zwei hielten die abstiegsbedrohten Gastgeber gut gegen, zeigten intensive Zweikämpfe. Das 1:0 der Bernauer fiel nach einem Fehler des Falkenthaler Linksverteidigers, der den Ball an Bernaus Georg Machut verlor. Der startete durch und bediente Justin Pehl, der aus rund 15 Metern abzog und zur Gäste-Führung traf (76.).
In der Nachspielzeit warfen die Gastgeber noch einmal alles nach vorne. Das gab Platz für Konter. Den nutzte Kim Schwager, der nach gutem Solo das 2:0 erzielte.
Zweimal hatten die Gastgeber Elfmeter gefordert. „Das waren keine glasklaren Elfmeter, aber es gibt auch Schiedsrichter, die so etwas pfeifen“, gibt Christian Städing zu, dass auch etwas Spielglück für Bernau im Spiel gewesen sei.
Jetzt warten auf den FSV gleich vier Knaller-Spiele. Am Sonnabend geht es gegen den Oranienburger FC Eintracht, danach warten mit Einheit Bernau (13. April) und Union Klosterfelde (26. April) gleich zwei Barnim-Derbys.
