In der 54. Minute zog der aktive Rik Roelofs an der Grundlinie im Strafraum entlang und wurde gefoult. Erneut entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter und wieder verwandelte Gausepohl eiskalt. Er war es dann auch sechs Minuten später, der ein Traumtor erzielte. Aus 20 Metern nahm er Maß und hämmerte die Kugel von der Unterkante der Latte ins Tor.
Doch keine Vorentscheidung
Das 4:1 wirkte wie die sichere Vorentscheidung, doch Schönow machte sich die souveräne Führung wieder kaputt. Nach einem kurz ausgeführten Freistoß kam Niclas Jorks im eigenen Strafraum zu spät und brachte den Angreifer der Gäste zu Fall. Den vierten Elfmeter der Partie verwandelte auch Christian Hofmann problemlos und ließ wieder Spannung aufkommen (68.). Schönow begann plötzlich zu wackeln und kassierte nur eine Minute später den nächsten Treffer. Ein Pass von der linken Seite erreichte Philipp Stägemann, der in der Mitte zum 3:4 einschob. In einer emotionalen Schlussphase mit einigen harten Zweikämpfen wurden die Rot-Weißen wieder aktiv. Schönows Torwart Hubertus Zschorlich fing einen Angriff der Friedrichsthaler ab und leitete mit einem genialen Abschlag die Entscheidung ein. Der verlängerte Ball des Keepers landete letztendlich bei Mark Thieme, der abgezockt blieb und mit dem 5:3 alles klar machte. Friedrichsthal kämpfte die letzten Minuten weiter an.
"Das war ein richtiger Arbeitssieg. Wir haben Friedrichsthal immer zur richtige Zeit stark gemacht. Schon in der ersten Halbzeit hätten wir den Sack zu machen müssen", analysierte Tobias Robel den Spielverlauf.
Schönow: Hubertus Zschorlich, Paul Balzar, Paul Paasche, Hannes Krüger, Lukas Lang, Mark Thieme, Sebastian Gausepohl (82. Lukas Grybowski), Marcus Croonenbrock, Emurla Musa (82. Niclas Jorks), Rik Roelofs, Christoph Spitze (62. Pascal Bettge)