Fußball
: Viel Kampf, viele Verletzte bei Union Klosterfelde gegen FC Eisenhüttenstadt

Im Abstiegskampf ging es zwischen Union Klosterfelde und dem FC Eisenhüttenstadt in der Brandenburgliga zur Sache.
Von
Britta Gallrein
Klosterfelde
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Verdacht auf Armbruch: Klosterfeldes Jerome Ehweiner (2.v.l.) musste verletzt vom Platz.

Britta Gallrein

Sieben gelbe Karten und mehrere Spieler, die verletzt ausgewechselt werden mussten — den 3:1–Sieg gegen den Tabellenvorletzten FC Eisenhüttenstadt hat sich Brandenburgligist Union Klosterfelde wirklich hart erkämpft.

Christian Siemund hatte die Gäste bereits nach neun Minuten in Führung gebracht, doch dann drehte Union das Spiel mit dem 1:1 durch Steven Norwark und dem 2:1 durch Jerome Ehweiner. Vor allem die Schlussphase wurde turbulent. Ständig musste das kampfbetonte Spiel unterbrochen werden, weil Spieler verletzt auf dem Boden lagen. Besonders hart traf es Innenverteidiger Alexander Rathmann, dem ein Gegner auf den Knöchel gesprungen war. William Dittrich wurde gefoult und knickte dabei so unglücklich um, dass er ebenfalls vorzeitig das Feld verlassen musste. Als Jerome Ehweiner am Boden lag, sprang ihm ein Gegner unglücklich auf den Arm — auch für ihn war mit Verdacht auf einen Bruch frühzeitig Schluss.

In Hälfte zwei war Union das bessere Team, ließ mehrere gute Chancen aus. Steven Nowark erlöste dann jedoch seine Mannschaft in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer zum 3:1–Endstand.