Gas in Bernau
: Umlage für Speicher steigt – damit auch der Gaspreis?

Zum 1. Juli ist die bundesweite Gasspeicherumlage gestiegen. Werden die Kosten an die Kunden weitergegeben? Das sagen die Stadtwerke Bernau.
Von
Tilman Trebs
Bernau
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Der Energie-Versorger Spreegas senkt den Preis für den Erdgasbezug in der Lausitz unter den Preisdeckel der Gaspreis-Bremse. Das zahlt sich für die Haushalte spürbar aus.

ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine Frau hält vor der Gasflamme eines Küchenherdes Euro-Geldscheine in der Hand, aufgenommen am 24.07.2008 im brandenburgischen Sieversdorf. Der Bundesgerichtshof entscheidet am Mittwoch (24.03.2010) über Gaspreiserhöhungen. In den beiden Verfahren prüft der BGH erstmals Preisberechnungsklauseln, nach denen der Gaspreis an den Preis für Heizöl gekoppelt ist. Foto: Patrick Pleul dpa/lsw +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die Stadtwerke Bernau haben sich zur aktuellen Entwicklung der Gaspreise in Bernau geäußert (Symbolfoto).

Patrick Pleul/dpa

Seit Oktober 2022 ist die Gasspeicherumlage ein Bestandteil des Gaspreises. Die Bundesregierung hatte sie im Zuge der Energiekrise eingeführt, um sicherzustellen, dass in den Gasspeichern ausreichend Vorräte angelegt werden.

Auslöser waren die geringen Füllstände der Speicher zu Beginn der unsicheren Erdgaslieferungen aus Russland während der Energiekrise. „Die Kosten für die Befüllung der Gasspeicher werden auf alle Gaskunden umgelegt, um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu gewährleisten“, erklären die Stadtwerke Bernau in einer aktuellen Pressemitteilung.

Stadtwerke Bernau stellen höhere Umlage nicht in Rechnung

Zum 1. Juli erhöhte sich Gasspeicherumlage von 0,186 Cent auf 0,25 Cent pro Kilowattstunde. Die Stadtwerke Bernau geben diese Preissteigerung allerdings nicht an ihre Privatkunden weiter.

„Wir planen unsere Preise vorausschauend und so, dass wir unsere Kundinnen und Kunden im Rahmen ihrer Verträge vor leichten Schwankungen bei den externen Preisbestandteilen schützen können“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Detlef Stöbe. „Daher können wir unsere Preise auch über den 1. Juli hinaus stabil halten.“